Herzlich Willkommen! Hier finden Sie Kommentare, Meinungen und Überlegungen zu den Entwicklungen und Trends im eBusiness. Wie immer sind Sie herzlich eingeladen mit Ihren Anregungen, Lob und Kritik in Erwiderung oder Ergänzung zum eBusiness-Blog beizutragen.
Die digitale Spaltung der Gesellschaft in Onliner und (Non)liner wird schon seit längerem diskutiert. Da die Auswirkungen generell als negativ angesehen werden, bemüht sich die Politik die Voraussetzungen für die Nutzung des Internets zu schaffen und stellt Fördermittel für Kommunen zur Verfügung.
Es wurde debattiert und gestritten in Bundestag und Bundesrat, man hat sich mit Lobbyisten und Bürgerrechtlern angelegt, dann ein Gesetz verabschiedet und nun – patsch – eine Ohrfeige aus Karlsruhe: Die Vorratsdatenspeicherung ist gekippt – nur wie lange?
Die Fastenzeit ist eingeläutet und während in den kommenden Wochen viele den Gürtel enger schnallen, strotzt die größte digitale Leitmesse vor Optimismus. Unter dem Motto "Connected World" schickt die CeBIT in der kommenden Woche rund 4.100 Aussteller auf die große Informations- und Kommunikationstechnologie Bühne und auch wir (vom FTK und Cluster IKT.NRW) sind natürlich mittendrin.
2010 wird das Jahr der Apps: Was anfangs noch als Spielerei für verwöhnte iPhone-Besitzer galt, ist zu einem potenzielle n Milliardenmarkt geworden – erfunden und dominiert von Apple. Die Mobilfunkprovider und die anderen Endgerätehersteller haben den Trend mehr oder weniger verschlafen – bis jetzt.
Marketing ist ein Spiel von Aktion und Reaktion – zumindest sollte dies so sein. Doch im Web 2.0 wird die andere Seite gerne mal vergessen: So werden aufwändige Kampagnen gestartet ohne den Erfolg zu messen. Dies ist sinnlos, teuer und vor allem gar nicht mal selten.
Soziale Netzwerke und der Datenschutz: Privatpersonen und insbesondere Unternehmen sehen neben den vielen Chancen des Web 2.0 mittlerweile auch die Schattenseiten. Was einmal im Netz steht, wird dort bleiben – ob Urlaubsbilder oder Firmen-Interna.
Wer ab sofort beim Begriff “Tablett” noch an ein Transportvehikel für Bier oder Kaffee denkt, ist definitiv von gestern: In einer großen Zeremonie führte Apple jetzt das iPad ein – das i-Tablett der Zukunft. Die Fachwelt streitet allerdings noch, ob die Schöpfung eine völlig neue Gerätekategorie oder ein sperriges Riesen-iPhone ist.
Schluss mit lustig, die Schlacht ist eröffnet: Nahezu alle namhaften Internet-Schwergewichte gehen derzeit auf Einkaufstour, übernehmen mobile Werbeanbieter, innovative Start-Ups oder gründen gleich selbst mobile Sektionen. Das weckt Erinnerungen.
Cloud-Computing bringt die IT zu einer neuen Existenzstufe – gleiches gilt aber auch für Bedrohungen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen. Wer effizient, vernetzt und ressourcenschonend arbeitet, muss nicht immer Gutes im Sinn haben.
Stromausfälle, explodierende Atomkraftwerke, das Ende der Welt: Vor der Jahreswende 1999 war man auf vieles vorbereitet, doch nichts ist passiert. Zehn Jahre später erwartete man nichts dergleichen – die Überraschung folgte am Geldautomaten.
Diskutiert wird darüber seit Jahren und Umfragen prophezeien dem Geschäftsmodell keine Zukunft. Trotzdem ließen das Hamburger Abendblatt und die Berliner Morgenpost, beide dem Axel Springer Verlag zugehörig, Anfang der Woche die Bezahlschranke für ihre Online-Inhalte herunter. Regionale und lokale Nachrichten gibt es künftig für die Internetnutzer nur noch gegen Gebühr. Qualitätsjournalismus soll nach Meinung der Macher ruhig etwas kosten dürfen.
Nach dem Stuttgarter IT-Gipfelsturm scheint ganz Deutschland es erkannt zu haben: Unser Industrieland braucht einen neuen Hoffnungsträger – dieser soll die Informations- und Kommunikationstechnologie sein. Milliardeninvestitionen, Prognosen und Absichtserklärungen flankierten die Veranstaltung. Vieles davon war überfällig.
Für Nachrichteninhalte, Musik oder Videos zahlen? Für eine ganze Generation ist dieser Gedanke mehr oder weniger absurd geworden. Das Internet hält alles kostenlos bereit - fast alles. Noch ist der Gedanke der kostenpflichtigen Information aus dem Netz nicht tot, er wurde in bescheidener Form wiederbelebt.
Wie werden wir die Welt morgen wahrnehmen? Benötigen wir einen sechsten Sinn? Erweitern wir die Realität? Nein, dies ist keine Sektenwerbung. Die konsequente Integration des Internets und der Informationsverarbeitung in unser tägliches Leben werden unsere Wahrnehmung verändern – wenn alles funktioniert.
Trotz bürgerlicher Koalition in Berlin sind soziale Themen gefragt wie nie – allerdings eher wenn es ums Online-Marketing geht. Der Siegeszug der sozialen Netzwerke und Mitmach-Anwendungen übt bereits auf nahezu alle Bereiche des Internets Einfluss aus.
Nein, dies soll nicht die x-te Ankündigung des ultimativen mobilen Durchbruchs werden. Ein langsames Durchsickern der mobilen Ideen ist deutlich realitätsnäher. Doch viele kleine Rinnsale könnten sich am Ende zu einem großen Strom vereinen: Ein großer Stein in der Mauer wurde von Google entfernt, ein kleinerer im Sauerland.
Nein, es ist nicht zu früh. Mit Sepp Herberger gesprochen: Nach dem Fest ist vor dem Fest. An den sich seit September auftürmenden Spekulatiusbergen im Einzelhandel sollten sich eCommerce-Akteure eventuell ein Beispiel nehmen.
Als am 29. Oktober 1969 um 22:30 Uhr sich zwei Computer an der University of California (UCLA) und am Stanford Research Institute (SRI) miteinander vernetzten und das Internet mit einem "LO" das Licht der Netz-Welt erblickte, hielt sich die Aufregung in Grenzen.
Aus nach 82 Jahren. Der Niedergang von Quelle, jahrelang Inbegriff des Versandhandels, wirft auch Schatten in die Onlinewelt. Managementfehler sind die eine, verpasste Chancen im eCommerce die andere Seite der Pleite. Probleme gibt es aber auch dort.
Gesamtwirtschaftlich geht es langsam wieder besser, online ist die Krise gar nicht voll durchgeschlagen: Zeit für Innovationen und Unternehmergeist - sollte man meinen. Zuwenig Mut und zuviel heiße Luft prägen das Bild der deutschen Internetwirtschaft.
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