Es ist ein "I n t e r n e t"!
ls am 29. Oktober 1969 um 22:30 Uhr sich zwei Computer an der University of California (UCLA) und am Stanford Research Institute (SRI) miteinander vernetzten und das Internet mit einem "LO" das Licht der Netz-Welt erblickte, hielt sich die Aufregung in Grenzen. Auch später als der "LOGIN" klappte, stieg das Interesse keineswegs rapide an. Telefongesellschaften denen die Nutzung der Vernetzungsmöglichkeit angeboten wurde, lehnten diese als nicht zukunftsfähig ab. 40 Jahre später belegen über eine Milliarde Nutzer diese Aussage als eindeutigen Irrtum.
Einen Schub erlebte das Internet mit dem World Wide Web und privaten Zugängen zum "Cybernetz". Neue Geschäftsbereiche entwickelten sich. Unternehmen entstanden und verschwanden. "Drin sein" ist in und "googeln" ein gängiges Schlagwort, das auch im Duden zu finden ist. Seit dem Jahr 2005 übersteigt der Stromverbrauch für die deutsche Internet-Infrastruktur sogar den der Beleuchtung.
Das Internet mitsamt seinen Diensten prägt Begriffe und eine eigene Kultur. Heute reicht es nicht aus nur online zu sein, denn das Netz verlangt nach Aktivität. Unternehmen müssen sich auf den Nutzer einstellen und ihn auf den sozialen Wellen akquirieren, auf denen er surft. Dabei zählt ein Blick auf die Sicherheit der eigenen technischen Infrastruktur sowie auf ressourcensparende Dienste zum unternehmerischen Pflichtprogramm. Denn heute ist die viel umschriebene "Datenautobahn" mehr als nur ein "LOGIN": Themen wie Vernetzung, Datenschutz, Breitband und Verteilung sind die Buzz-Words der modernen Internet-Generation.
29.10.2009