Die Fastenzeit ist eingeläutet und während in den kommenden Wochen viele den Gürtel enger schnallen, strotzt die größte digitale Leitmesse vor Optimismus. Unter dem Motto "Connected World" schickt die CeBIT in der kommenden Woche rund 4.100 Aussteller auf die große Informations- und Kommunikationstechnologie Bühne und auch wir (vom FTK und Cluster IKT.NRW) sind natürlich mittendrin.
Marketing ist ein Spiel von Aktion und Reaktion – zumindest sollte dies so sein. Doch im Web 2.0 wird die andere Seite gerne mal vergessen: So werden aufwändige Kampagnen gestartet ohne den Erfolg zu messen. Dies ist sinnlos, teuer und vor allem gar nicht mal selten.
Soziale Netzwerke und der Datenschutz: Privatpersonen und insbesondere Unternehmen sehen neben den vielen Chancen des Web 2.0 mittlerweile auch die Schattenseiten. Was einmal im Netz steht, wird dort bleiben – ob Urlaubsbilder oder Firmen-Interna.
Wie werden wir die Welt morgen wahrnehmen? Benötigen wir einen sechsten Sinn? Erweitern wir die Realität? Nein, dies ist keine Sektenwerbung. Die konsequente Integration des Internets und der Informationsverarbeitung in unser tägliches Leben werden unsere Wahrnehmung verändern – wenn alles funktioniert.
Trotz bürgerlicher Koalition in Berlin sind soziale Themen gefragt wie nie – allerdings eher wenn es ums Online-Marketing geht. Der Siegeszug der sozialen Netzwerke und Mitmach-Anwendungen übt bereits auf nahezu alle Bereiche des Internets Einfluss aus.
Mund-zu-Mund-Propaganda oder englisch Word-of-Mouth-Marketing ist zweifelsohne einer der großen Marketing-Trends 2009. Kostengünstig und mit hoher Akzeptanz seitens der Nutzer feiert die altehrwürdige „Empfehlung an die Bekannten“ derzeit im Internet einen Siegeszug.
Es gibt eine Menge Generationen: Generation X, Generation Y, Baby-Boomer, Millenials, sogar eine die sich „Golf“ und eine andere die sich „Praktikum“ nennt. Nun tritt erneut, durch die EU-Kommission, die „digitale Generation Europas“ ins Blickfeld – war da nicht schon mal was?
Vögel und Internetnutzer haben zwei Dinge gemeinsam: Landesgrenzen und politische Systeme sind für sie irrelevant – und beide können "zwitschern". Twitter wird mehr und mehr zum globalen Kommunikationsmedium, findet verstärkt Nachahmer und sorgt sogar für Unternehmensgewinne.
Web 2.0 ist längst ein Massenphänomen: Die Bedeutung der Nutzungsdauer pro Nutzer auf Web 2.0-Seiten wächst. Diese „Einschaltquoten“ bestimmen mit über die Erträge aus Werbeanzeigen und anderen Marketingmaßnahmen – je länger ein Nutzer auf einem Portal verweilt, desto mehr Anzeigen kann man ihm zu Gesicht bringen.
Heftige Abwehrschlachten gegen Skype auf mobilen Endgeräten lassen es ahnen: Die Zeit der großen Mobilfunkprovider als Platzhirsche des mobilen Netzes ist vielleicht bald vorüber. Für kleine, clevere Start-Ups bieten sich viele neue Chancen.
Computerspiele sind für die nach 1980 Geborenen zu einem integralen Kulturbestandteil geworden. Nun muss die Werbeindustrie dem Konsumenten folgen: Wurde bereits zu C64-Zeiten Werbung in Spiele eingebaut, wächst nun ein großer Werbemarkt heran. Werbeagenturen, Verbände und Google werden aufmerksam.
Geld verdienen mit Videos im Internet ist offenbar schwieriger als gedacht: Viele Videoportale konnten ihre hohe Beliebtheit noch nicht in bare Münze umwandeln. Auch der Vertrieb von Bewegtbildanzeigen ist eine Sache für sich.
Twitter ist in aller Munde: Nahezu niemanden dürfte durch die starke Medienpräsenz in den letzten Wochen der Micoroblogging-Dienst unbekannt geblieben sein. Immer häufiger greifen auch traditionelle Medien für extrem schnelle und kurzfristige Informationen auf Twitter zurück. Zunehmend stellen sich Marketing-Strategen und Werbetreibende nun die Frage, wie man vom enormen Wachstum des Dienstes profitieren könnte.
Zielgenau werben mithilfe von Nutzerdaten ist schön für Marketer – sie geben nur Geld für die Kunden aus, die sie wirklich erreichen wollen. Auch Google reitet jetzt mit auf der Welle. Datenschützer und Sicherheitsexperten hingegen fürchten um die Privatsphäre der Nutzer und heizen die Mediendiskussion an.
Rote Zahlen, Preiskampf, Abschwung oder doch ein schmackhaft gut proportionierter Werbekuchen? Während die Akteure in der TV- und Print-Branche auf ein paar herunterfallende Krümel hoffen, können die Marketer im Online-Bereich den Kaffeetisch mit goldenen Gabeln decken.
Die Fastenzeit hat begonnen und nicht nur Karnevalisten und Gläubige schnallen in diesen Tagen den Gürtel enger, auch die IT-Branche übt Verzicht. Oder doch nicht? Zumindest die CeBIT, die sich als bedeutendste Veranstaltung für die Informations- und Kommunikationsindustrie sieht, und in der kommenden Woche rund 4.300 Unternehmen ins Rennen um die Gunst des Publikums schickt, strotzt vor Optimismus. So wollen die Veranstalter auf ihrer Neuheitenschau unter dem schlagkräftigen Label "Webciety" ein "Zeichen gegen die Krise" setzen.
Die schlechten Nachrichten zuerst: Online-Shops sind und bleiben die zweite Wahl. Der Onlinekauf wird zunehmend zu einem Saisongeschäft und das Browsing ist nicht die Lieblingsbeschäftigung der elektronischen Konsumenten. Zusätzliche Umsätze bleiben aus.
Wer in diesem Jahr wissen will, wo die größten Wachstumssprünge liegen, der sollte zur Videowerbung gehen. Für das Jahr 2009 ist ein Umsatzsprung von 45 Prozent von 587 Millionen US-Dollar auf 850 Millionen US-Dollar prognostiziert. Die reinen Wachstumszahlen sagen natürlich noch nichts darüber aus, ob es ein Kinderspiel ist, mit Videowerbung die gewünschten Kontakte zu hundert Prozent zu erreichen.
Die Krise als Chance sehen - diese Einstellung haben uns die Amis voraus. Aber wir können ja mit dem festen Vorsatz ins neue Jahr gehen, zumindest das Beste draus zu machen: „These challenging times present IT leaders with an opportunity to make technology work harder and smarter to get the job done“.
Der Zeitgeist hat zugeschlagen: Sarah Palin ist die Gewinnerin im Google Ranking der Suchbegriffe, die in diesem Jahr weltweit die schnellsten Wachstumsraten hatten. Es folgen in dieser Reihenfolge beijing 2008, facebook login, tuenti, heath ledger, obama, nasza klasa, wer kennt wen, euro 2008 und jonas brothers. Das ist doch mal eine Überraschung!
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