Wie nützlich ist Tuning-Software?

Autor: Redaktion ECIN  veröffentlicht am 13 April 2017  
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Über einen längeren Nutzungszeitraum wird der eigene PC oder das Notebook immer langsamer. Um den Rechner wieder zur Schnelligkeit zu verhelfen, kann eine Tuning- Software große Abhilfe schaffen.

Jeder kennt das: Mit zunehmendem Gebrauch verlieren PC und Laptop an Geschwindigkeit. Die Folge ist, frustrierende Verzögerungen bis der Rechner hochgefahren ist, oder bis die Programme starten. Dabei ist nicht unbedingt das Lebensalter für die Langsamkeit verantwortlich. Vielmehr hat sich auch schon nach kurzer Zeit viel Datenmüll angesammelt, der den Speicherplatz belegt. Das führt zu einer Verminderung der Leistung und Geschwindigkeitsreduzierung der Programme. Jetzt gilt es, die unnötig besetzte Kapazität wieder freizulegen. Eine Tuning-Software beseitigt Datenmüll und optimiert Prozesse. Für den Nutzer ist es ratsam, zu einer hochwertigen Tuning-Software zu greifen.

Funktionen einer Tuning-Software

Grundsätzlich lassen sich zwei wesentliche Anwendungen der Tuning-Software unterscheiden: Programme zur Systemoptimierung und zur Systemanpassung. Im Rahmen der Systemoptimierung ist die Beschleunigung des Programmstarts von Interesse. Überflüssige Einträge im Betriebssystem werden beseitigt und es entsteht eine neue Ordnung. Darüber hinaus wird die Auslastung des Arbeitsspeichers optimiert. Demgegenüber ergänzen Programme zur Systemanpassung neue Funktionen und schalten andere ab. Letzteres ist besonders für Installationen relevant, die nicht gebraucht werden.

Verschiedene Arten von Tuning-Software

Das Betriebssystem Windows sammelt mit der Zeit eine ungeheure Menge an Daten an. Durch das Surfen im Internet werden beispielsweise Cookies angelegt und die Windows Registry gewinnt an Länge. Eine gute Tuning-Software setzt deshalb an verschiedenen Stellen an und beseitigt Daten, die unnötig sind. Praktisch sind auch Ausführungen, die automatische Wartung zulassen. So durchforstet das Programm während des Betriebs in regelmäßigen Abständen die Datenbanken und weist auf Optimierungen hin. Dadurch erhält der Nutzer die volle Leistung des Rechners.

Für wen ist eine Tuning-Software geeignet?

Das World Wide Web hält eine Reihe von Tuning-Programmen bereit. Meist handelt es sich dabei um Shareware, die für einen kurzen Zeitraum kostenlos verwendet werden darf. Wer anschließend das volle Leistungsspektrum weiternutzen will, muss meist ein Abo erwerben. Dieses kostet zwischen 10 und 60 Euro. Ob eine Tuning-Software tatsächlich notwendig ist, hängt entscheidend von dem Leistungswunsch des Users ab. Bei erheblichen Wartezeiten sollte man allerdings definitiv auf ein solches Tool zugreifen. Vorsicht bei einem Kauf: Manche Anbieter haben in der Vergangenheit immer wieder die Unwissenheit von Verbrauchern ausgenutzt und Schrottversionen verkauft. So hat das US-amerikanische Unternehmen Netcom3 Verbraucher um schätzungsweise 120 Millionen Euro betrogen, indem es funktionslose Tools vertrieb.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Relevanz einer Tuning-Software mit zunehmendem Alter des Rechners und der Intensität der Verwendung steigt. Durch einen Einsatz wird ein Rechner schneller, bietet mehr Speicherplatz, verzeichnet weniger Abstürze und verfügt, insofern es sich um einen Laptop handelt, über längere Laufzeiten.

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