Heimkino in einer anderen Dimension mit der Beamer-Technologie

Autor: Redaktion ECIN  veröffentlicht am 19 Mai 2017  
 
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Heimkino in einer anderen Dimension mit der Beamer-Technologie

Filme und Serien in höchster Qualität zu schauen, ist immer schon ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Freizeitvergnügens. Angefangen mit einem kleinen Farbfernseher – natürlich Röhre – im Ausbildungswohnheim (die Nachbarn schauten nur schwarz-weiß), gefolgt von – nachdem das Alter erreicht war und damit die Berechtigung zum Leihen von Filmmaterial aus der Videothek - einem ersten Videorekorder. Das ganze Wohnheim gesellte sich vor der Flimmerkiste in dem die relativ neuesten Streifen durchgenudelt wurden. Später folgten dann neuere Varianten des VHS-Abspielgeräts.

So musste vor rund 20 Jahre ein 6-Kopf Gerät inklusive vier Videoköpfe für Standard- und Longplay sein, das ein besseres Standbild und zwei Audioköpfe für Hi-Fi-Stereo bot. Klar das auch später auch eine simulierte Dolby Surround Anlage folgen musste, selbst gebastelt noch aus Autolautsprechern (High Quality ging wegen den schmalen Geldbörse nicht) und in der Folge DVD sowie Blu-ray Player in den besten Ausführungen Einzug in den eigenen Heimkinobereich hielten.

Heute zählen zwar die Abspielgeräte und ein Full-HD Fernseher zur Grundausstattung des persönlichen Heimkinos, aber auch heute geht die Technik weiter. Da reicht nicht mehr High Definition in brillianter Ausführung, da muss die Technik schon das höchste der Gefühle bieten. Klar schon zu Wohnheimzeiten gab es drei dimensionales Fernsehen (3-D) mit der entsprechenden grün – rot Brille, aber das war eher eine simple optische Täuschung und als kurzes 3-D Phänomen schnell wieder weg vom Sender. Seit dem Jahr 2009 hat sich das aber geändert: Seit James Camerons "Avatar – Aufbruch nach Pandora" die Kinocharts eroberte, wurde auch die Dreidimensionalität und vor allem die Bildqualität auf eine neue Stufe gestellt.

Blu-ray Player und passende Fernseher die die 3D ins Wohnzimmer brachten schwemmten nun auf den Markt. Weitere Filme in dem Format folgten, so dass aus dem heimischen Sofa bald ein privater Kinosessel wurde, natürlich nur fast. Denn ein Fernseher ist ja meist in der Größe beschränkt. Anders als beispielsweise ein Beamer, der sobald eine freie (weiße) Wand vorhanden ist, das Kinobild dort hineinprojiziert. Beamer gab es eigentlich mit der Geburt des Kinos und entsprechend auch die technische Entwicklung. Hatte man früher Einzelbilder (Dia-Projektor) kam später das Bewegtbild an die Wand (Bildwerfer, Digitalprojektor, Daten-Video-Projektor).

Die Bandbreite an Beamern ist vielfältig und reicht von kleinen Präsentationsprojektoren bei Business Tätigkeiten (Präsentationen und Vorträge) über Geräte für den mobilen Einsatz bis hin zu stationären Hochleistungsprojektoren. Aber auch bei Beamern die im Wohnumfeld zum Einsatz kommen gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten und entsprechend auch Qualitätsunterschiede. So gibt es spezielle Beamer, die vor allem für Computer- oder Konsolenspiele geeignet sind, die also eine hohe Reaktion, ein hohen Kontrast sowie ein Spielen auch bei Tageslicht ermöglichen. Die besten Gaming Beamer verfügen dazu über Full – High Definiton (Full HD) Bildqualität, also eine Bildschirmauflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten bietet oder sogar eine 3D Fähigkeit mitbringen.


Bleiben wir beim Thema Full HD: Beamer mit dieser Auflösung zählen momentan als Standard im Heimkino und Consumer Electronic Bereich. Im Gegensatz zum normalen Fernsehbild, werden doppelt soviele Bildzeilen dargestellt, das Bild ist entsprechend schärfer und realer. Der nächste Bildqualität Schub steht aber längst in den Startlöchern. Mit UHD und 4K.

Bei Filmmaterial (Filme, Serien) in Full HD geht man von einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln aus. Bei Ultra HD wird diese Auflösung noch einmal vervierfacht: 3.840 × 2.160 Pixel bekommt der Heimkino Fan auf seiner Leinwand geboten. Diese Auflösung ist zwanzig Mal mehr als, eine herkömmliche DVD auf die Leinwand bringt. Und 4K? Manchmal liest man bei Produkten beide Bezeichnungen UHD und 4K, dabei ist das nicht ganz richtig. Ultra-HD bezieht sich auf das übliche Fernsehformat 16:9 und 4K (die vier kommt von der Auflösung 4.096 x 2.160 Pixel) auf das Kinoformat 21:9 zugeschnitten ist. 4K bringt nochmal einen Schub mehr an Bildqualität, besonders Tiefenschärfe auf die Leinwand, ist aber nicht gerade günstig. Bei der Vielzahl an Beamern fällt die Wahl schwer, welcher das eigene Heimkino bereichern könnte. Im Internet gibt es zahlreiche informationsquellen und Beamer-Vergleichsportale.

Fehlt ja nur noch das Filmmaterial. Bisher gibt es wenige Filme in dem Format, vor allem weil die Endgeräte auch nicht gerade günstig sind. Aber vor allem die Streaming Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime sind hier wieder Vorreiter und bringen mitunter die höheren Auflösungen über die Internetverbindung ins Heimkino – schnelle Verbindung vorausgesetzt.

Art Veröffentlichung:
Exklusiv
IT-Thema des Eintrags?
Consumer Electronic

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