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ECIN.de Newsarchiv 1998-2011

Das Einkaufen im weltweit größten sozialen Netzwerk, hat sich noch nicht durchgesetzt - noch nicht. Einer Studie von Fittkau & Maaß zufolge haben lediglich zwei Prozent der Facebook-Nutzer bisher etwas über die Community eingekauft. Insgesamt zeigen nur 15 Prozent Interesse am Social Commerce. Die meisten User (83 Prozent) zeigen sich desinteressiert - oder sogar ablehnend und die große Mehrheit (88 Prozent) zieht den klassischen Einkauf im Online-Shop vor.  

Derzeit hat sich der Shoppinggedanke nochnicht in das Netzwerk übertragen, so folgen über drei Viertel der Facebook-Nutzer dem Grundprinzip des Netzwerks: die Kommunikation mit Freunden. Facebook als weiteren Einkaufskanal haben die meisten nicht auf ihrem Networking-Schirm.

Erkenntnisse, denen die Social-Commerce-Akteure zum Anlass nehmen sollten ihre Angebote zu überdenken / überarbeiten, denn vor allem zielgruppenorientierte und überzeugende Angebote sind gefragt. Das Wissen um die eigene Zielgruppe wird dann schon bald mit Produktverkäufen honoriert. Denn eigentlich bietet Facebook die besten Voraussetzungen für den Online-Handel: Angebote können mit Freunden geteilt und dort angepriesen werden wo sich die Zielgruppe bewegt. Kunden müssen nicht mehr auf andere Kanäle verwiesen werden und können bequem dort shoppen wo sie sich bewegen.

Aber was interessiert die Facebook-Nutzer? Eines ist klar: nicht dieselben Angebote wie im herkömmlichen Online-Shop oder stationären Geschäft, sondern vor allem Exklusiv-Angebote und Preisvorteile. Nicht außer Acht lassen sollten die Social-Commerce-Händler die Datenschutzbedenken vieler Networker.

Fazit: Social Commerce gleicht noch einer großen Baustellem aber der Markt ist da und die Claims noch nicht komplett abgesteckt, denn  ein Großteil der Facebook-User hat sich mit dem Thema Social Commerce noch gar nicht auseinandergesetzt.