Mit einem fünfzehn Mal stärkeren von mobilen Endgeräten beanspruchten Datenverkehr rechnet die Unternehmensberatung Solon Management Consulting bis zum Jahr 2016 und beziffert das Volumen in einem jetzt veröffentlichten Whitepaper auf von 2.100 Petabytes.
Wie sollte es auch anders sein: Getrieben wird die Entwicklung durch Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops mit mobiler Breitbandverbindung. Solon schätzt, dass die Anzahl mobiler Endgeräte mit Datenverbindung bis 2016 von derzeit 28 auf 76 Millionen ansteigen wird. Parallel dazu wächst das Angebot an Inhalten, die von einem mobilen Zugriff profitieren: SMS war gestern, schon heute greifen die Nutzer unterwegs auf Facebook zu und machen Video Calls über Skype oder Facetime (Apple).
Den Löwenanteil am Datenwachstum wird das Abrufen von Videos haben, gefolgt von File Sharing und Surfen im Internet. Laut Solon entfallen im Jahr 2016 auf jeden mobilen Breitbandnutzer monatlich rund 2,3 Gigabyte an mobil übertragenen Daten, nach weniger als 0.4 Gigabyte im Jahr 2011. Mobilfunkbetreiber müssen auf das Datenwachstum rasch reagieren und bräuchten laut Solon eine klare Strategie, um den steigenden Datenverkehr ohne gleichzeitige Kostenexplosion zu bewältigen und um passende Tarifmodelle zu entwickeln.