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News - Archiv Juni 2001

28.06.2001 - Sicherheit ist häufig günstiger als angenommen. Selbst Unternehmen mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen geben mehrheitlich gerade einmal maximal 15 Prozent des IT-Budgets für entsprechende Produkte oder Services aus.

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IT-Sicherheit muss nicht teuer sein

Sicherheit ist häufig günstiger als angenommen. Selbst Unternehmen mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen geben mehrheitlich gerade einmal maximal 15 Prozent des IT-Budgets für entsprechende Produkte oder Services aus.

Dies ist die Kernaussage einer Umfrage von silicon.de, für die IT-Experten aus mehr als 500 Unternehmen Auskunft gaben. Lediglich 4,2 Prozent der Befragten stecken mehr als 20 Prozent ihres Etats in Sicherheitsmaßnahmen. Dabei ist das Sicherheitsbewußtsein bei Großunternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitern tendenziell stärker entwickelt als in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Unabhängig von der Unternehmensgröße ist das Hauptaugenmerk der Verantwortlichen auf den Datenverlust und mögliche Virenangriffe gerichtet. Entsprechend häufig kommen Antivirensoftware, Firewalls und automatische Datensicherungen zum Einsatz. Bei mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen finden diese Anwendungen Verwendung. Anders sieht es jedoch beim Einsatz spezieller und aufwendigerer Technologien aus. Token-Cards, Callback-Funktionen und Intrusion-Detection-Systeme werden weit häufiger in Großbetrieben als im Mittelstand eingesetzt. So nutzen beispielsweise nur 33 Prozent der mittelständischen Unternehmen Callback-Funktionen, während solche Systeme bei Großunternehmen immerhin zu 49 Prozent zum Einsatz kommen.

Auch die Formulierung einer dedizierten Sicherheits-Policy wird je nach Unternehmensgröße unterschiedlich gehandhabt. So verfügen drei von vier Großbetrieben über ein schriftlich festgehaltenes, konsistentes Sicherheitsregelwerk. Mittelständler hingegen besitzen nur zu 27 Prozent eine entsprechende Fixierung und bei Kleinunternehmen hat lediglich jeder sechste Betrieb eine Sicherheits-Policy. Rund neun Prozent der Kleinstunternehmen sind sogar der Auffassung, ganz ohne solche Sicherheitsregeln auskommen zu können, während dies nur 4,8 Prozent der Konzerne glauben.

 


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