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News - Archiv September 2001

12.09.2001 - In zahlreichen Newsgroups und Diskussionsforen finden sich nach den Anschlägen in den USA neben Betroffenheitsbekundungen und Hilfsangeboten auch Meinungsäußerungen der üblen Sorte - zumeist ohne Absenderangaben.

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Anonyme Remailer wollen Hasstiraden eindämmen

In zahlreichen Newsgroups und Diskussionsforen finden sich nach den Anschlägen in den USA neben Betroffenheitsbekundungen und Hilfsangeboten auch Meinungsäußerungen der üblen Sorte - zumeist ohne Absenderangaben.

Wie die Network World Fusion berichtet, reagieren einige Anbieter von anonymen eMail-Services darauf mit der zeitweisen Einstellung ihres Service. Sie sehen sich angesichts der Katastrophe einem unmöglichen Spagat zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung und der Verbreitung von Hasstiraden ausgesetzt.

Es gehe nicht darum, dass das Remailer Network in irgendeiner Weise von Terroristen genutzt werde, so einer der Operatoren. Vielmehr befürchte er, dass falsche Drohungen, Tipps und anderer 'Müll' an die Newsgroups, staatliche Einrichtungen oder offiziell Verantwortliche gesendet würden. Vor diesem Hintergrund reagiert ein anderer Anbieter mit der knappen Mitteilung, der Service sei als Vorsichtsmaßnahme offline geschaltet worden. Die zur Weiterleitung eingehenden eMails werden daher nicht angenommen.

 


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