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News | September 2001
Gefahr durch Content Gaps?
Zu verminderter Wettbewerbsfähigkeit, erhöhten Kosten und mangelnder Kundenzufriedenheit sollen so genannte 'Content Gaps' bei Industrieunternehmen führen.
Das Problem liegt in der Diskrepanz zwischen den unternehmensintern vorhandenen Informationen und den nach außen über das Web verfügbaren, so die Ergebnisse einer Befragung von Arbortext. Der Anbieter von XML-basierter Publishing Software untersuchte mit seiner Studie den Einsatz von XML-Technologien zur Verwaltung von Content sowie dessen Bedeutung für zukünftige eBusiness Projekte bei Industrieunternehmen. Zu diesem Zweck wurden IT-Entscheider aus 279 Unternehmen in Frankreich, Großbritannien und Deutschland befragt. Der Großteil der Unternehmen stammt aus dem Bereich der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie dem IT- und Telekommunikationssektor.
Immerhin 88 % der Interviewten erkannten Verbesserungspotentiale hinsichtlich der Qualität der auf ihrer Webseite veröffentlichten Informationen. In diesem Zusammenhang wurden besonders drei Bereiche genannt: detaillierterer und aktuellerer Content sowie größere Interaktionsmöglichkeiten für Kunden. Angesichts dieser Probleme hält die Mehrheit der Befragten den Einsatz von XML-Technologien für hilfreich. 63% sind der Meinung, dass durch XML aktuellere und personalisierte Informationen schneller angeboten werden können. 56% glauben, dass der Prozess des Verfügbarmachens von Informationen an externe Dritte rationalisiert werden könnte. Allerdings bewerten 71 % der Interviewten ihr Wissen über XML-Technologien als gering oder sogar als sehr gering. Dennoch planen 72 % der befragten Unternehmen den Einsatz von XML in den nächsten drei Jahren mit dem Ziel, ihre eBusiness Strategie zu optimieren.
Nach Einschätzung der Experten von Arbortext können die geschäftlichen Auswirkungen für Unternehmen, die den "Content Gap" nicht zeitnah schließen, kritisch sein: so werde zum Beispiel der Administrationsaufwand erhöht, wenn Kunden online nicht finden, was sie suchen und beispielsweise nur Bestellmöglichkeiten für veraltete Artikel vorfinden. Diese Kunden würden zur Konkurrenz mit nutzerfreundlicheren Sites abwandern.
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