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US-Autoindustrie soll Webservices nutzen
29.01.2002 | Artikel drucken | Artikel empfehlen
Auch der Aufschwung von Händlernetzwerken wird in den nächsten Jahren durch einen Konsolidierungsprozess gestoppt werden. Web Services können dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Wie häufig, ist die Autoindustrie in den USA wieder einmal Vorreiter: In New Orleans stellten in der vergangenen Woche EDS und Sun Dealersphere vor, den ersten Web Service-basierten Hub für Autohändler.
Im Prinzip soll die Sache ganz einfach sein: Ein kleines Programm, das per ebXML und SOAP (Simple Object Access Protocol) kommuniziert, stellt die Verbindung zwischen dem LAN des betreffenden Händlers und der zentralen 'Integration Engine' her. So sollen alle angeschlossenen Händler miteinander Daten austauschen können, ganz gleich, welche IT-Infrastruktur sie nutzen. Dabei kann es sich ebenso um die Abwicklung von Kreditzahlungen handeln, wie um die Auswahl der Farbe und weiterer Ausstattungsdetails bei der Neuwagenbestellung. Darüber hinaus soll es auch möglich sein zu prüfen, ob der von einem Kunden im Laden gewünschte Wagen eventuell bei einem anderen Händler vorrätig ist. Über die Dealersphere könnten die Teilnehmer alle ihre vertraglichen geregelten Beziehungen abwickeln, fasst Marc Allen von Sun zusammen.
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