17.07.2002 - Die Minimierung von Zahlungsausfällen gilt weithin unbestritten als wichtiges Kriterium bei der Auswahl geeigneter Payment-Lösungen. Digitale Zahlungssysteme schneiden im Wettbewerb bestens ab.

Die Minimierung von Zahlungsausfällen gilt weithin unbestritten als wichtiges Kriterium bei der Auswahl geeigneter Payment-Lösungen. Digitale Zahlungssysteme schneiden im Wettbewerb bestens ab.

An der Umfrage, die bereits zwischen Juli und Oktober vergangenen Jahres vom online durchgeführt wurde, beteiligten sich insgesamt rund 450 Internet-Händler. Das Gros von ihnen zählt zu den klassischen KMU und vertreibt vorwiegend physische Güter.

Traditionell am besten im Angebot der Zahlungsoptionen vertreten sind die „Klassiker“: So bieten 57,3% ihren Kunden die Zahlung per Nachnahme, 44,9 die SSL-gesicherte Kreditkartenzahlung und 44,3% den Kauf per Rechnung an. 42,7% liefern gegen Vorauskasse sowie 41,2% nach erfolgter Lastschrift. Von den „neueren“ Zahlungsmethoden schaffen es Paybox (24,5%), Net900 (21,4%) sowie Firstgate click&buy (10,8%) auf die Angebotsseiten.

Favorit bei den Kunden ist und bleibt die Rechnung, es folgen Lastschrift sowie SSL-Kreditkarte. Geht es um digitale Güter, so erhalten Net900 und Firstgate click&buy den Vorzug.

Ein anderes Bild ergibt sich bei der Bewertung der Zahlungsmethoden durch die Händler. Hier dominieren Net900 (1,5), iClear (1,8) und Paybox (2,0) bei der Schulnotenvergabe, während Lastschriften (3,1), unverschlüsselte Kreditkarten (3,3) sowie Rechnungen (3,3) eher schwach abschneiden. Ursache für diese Bewertungen – die jeweils nur von Unternehmen erfolgten, die das entsprechende Zahlungssystem auch einsetzen - sind vor allem nicht bezahlte Rechnungen, ungedeckte Konten sowie falsche Kontonummern. Probleme mit Warenrücksendungen oder Annahmeverweigerungen spielten dagegen eher eine untergeordnete Rolle.

Knapp mehr als die Hälfte der Befragten (53%) planen zudem die Integration eines neuen Zahlungsverfahrens in ihrem Shop: Hier rangieren Paybox (40%), SSL-Kreditkarte (38,8%) sowie Lastschriften (25,9%) auf den vorderen Plätzen.

 


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