Auch wenn die allgemeine Stimmung der Verbraucher alles andere als rosig ist, geben immer mehr „eConsumer“ immer mehr Geld im Netz aus.
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Der Anteil der eConsumer, das heißt derer, die mindestens einmal in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal Produkte oder kostenpflichtige Dienstleistungen per Internet einkauften, ist trotz New-Economy-Ernüchterung und verhaltener Konsumfreude der europäischen Verbraucher weiterhin steigend. Betrug ihr Anteil im Herbst 2001 noch 27,7 Prozent, stieg er im Frühjahr 2002 auf 31,4 Prozent an. In absoluten auf die Bevölkerung hochgerechneten Zahlen heißt das, dass von gut 187 Millionen Personen im Alter von 16 bis 69 Jahren in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Spanien fast 59 Millionen nicht nur im Internet surfen, sondern es auch für private Einkäufe nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt die 3. Welle des gfk-webgauge.
Ungleich stärker als die Zahl der im Internet aktiven Shopper und entgegen der eher verhaltenen Einschätzung der zukünftigen Entwicklungen des eCommerce ist das von den eConsumern getätigte Umsatzvolumen im eCommerce gewachsen. Es stieg im Frühjahr 2002 gegenüber dem Herbst 2001 um 170 Prozent von 4,2 auf 11,5 Milliarden Euro Gesamtsumme an.
Während in Belgien, den Niederlanden, in Deutschland, Großbritannien sowie Spanien das Volumen der eCommerce-Umsätze kräftig zulegte, war es in Frankreich im Frühjahr 2002 mit einem Indexwert von 75 Prozent deutlich rückläufig. In Belgien und den Niederlanden hat sich in einem halben Jahr das Umsatzvolumen verdoppelt, in Spanien um das Eineinhalbfache erhöht, in Großbritannien und in Deutschland sogar verdreifacht.