Annähernd zehn Prozent der Weltbevölkerung besitzen mittlerweile Zugang zum Internet. Dabei stellt Europa erstmals die größte Nutzergruppe.
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Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Erhebung der Marktforscher von Nua Internet Surveys. Demnach hatten Ende Mai 2002 insgesamt 580,78 Millionen Menschen Zugang zum Internet. Zum ersten Mal überhaupt liegt Europa mit insgesamt 185,83 Millionen Nutzern in der „Kontinentalwertung“ auf Platz 1. Knapp dahinter rangiert Nordamerika (USA und Kanada) mit 182,86 Millionen Nutzern vor dem asiatisch-pazifischen Raum mit 167,86 Millionen Onlinern.
Auch wenn allein seit Dezember 2000 mehr als 170 Millionen neue Nutzer den Weg ins Internet gefunden haben, konnte die Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern nicht verringert werden. So stammen gerade einmal zwei Prozent aller Internet-Nutzer aus dem Mittleren Osten oder Afrika. Und auch aus den bevölkerungsreichen Regionen Lateinamerikas kommen gerade einmal sechs Prozent aller User.
Das Land mit der höchsten „Internet-Rate“ ist Island mit 69,8%, gefolgt von Schweden (64,7%), Dänemark (60,4%), Hongkong (59,9%) und den USA (59,1%).