News - Archiv Mai 2003
02.05.2003 - Die Vorstellung traumhafter Online-Margen hat sich für die Finanzdienstleister noch nicht erfüllt. Die Kunden beschränken sich bis dato lieber auf eine konventionelle Nutzung ihrer Internetkonten.ECIN Home | Aktuell |
News | Mai 2003
Online-Banking: Überweisungen statt Anlageberatung
Die Vorstellung traumhafter Online-Margen hat sich für die Finanzdienstleister noch nicht erfüllt. Die Kunden beschränken sich bis dato lieber auf eine konventionelle Nutzung ihrer Internetkonten.
Die deutschen Banken können mit ihren Internet-Banking-Angeboten derzeit nur wenig Geld verdienen. Der Grund: Margenarme Dienste wie Überweisungen und Kontoverwaltung stehen in der Gunst der Internet-Nutzer ganz oben. Dies ergab eine Internet-Trendumfrage von Mummert Consulting und des IT-Dienstleisters Inworks. Sie belegen im Ranking der meistgenutzten Online-Banking-Funktionen mit 86 und 82 Prozent die Plätze eins und zwei. Die gewinnträchtige Finanz- und Anlageberatung spielt im Internet hingegen kaum eine Rolle. Abgeschlagen auch der Online-Wertpapierhandel, den lediglich 33 Prozent der Internet-Surfer nutzen. 16 Prozent der rund 782 Befragten führen gar kein Webkonto. Ihre Gründe: Sicherheitsbedenken und fehlende Benutzerfreundlichkeit.
Jeder sechste Internetnutzer hat grundsätzliche Vorbehalte gegenüber dem eBanking. Ihre Hauptargumente für den Gang in die Bankfiliale: Sicherheitsbedenken und benutzerunfreundliche Internet-Seiten der Kreditinstitute. Der persönliche Kontakt ist für die Bankkunden beim Abwickeln von Überweisungen oder beim Einrichten von Daueraufträgen relativ unwichtig: Ihn würden nur 12 Prozent der eBanking-Verweigerer vermissen.
Zum gleichen Thema:
31.03.2003 - Europäer setzen auf Online-Banking
20.03.2003 - Wachstumsmarkt Online Banking
22.04.2003 - Bill Payment gefragter denn je
17.04.2003 - Kreditkartensicherheit: Aufklärung notwendig
Mehr News | Spotlights zum Thema 'Finanzdienstleistungen'