Vor allem wenn auch ausländische Kunden im eigenen Online-Shop für Umsätze sorgen sollen, führt kein Weg an mehrsprachigen Seiten und der passenden Zahlungsmethode vorbei.
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Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Pago Studie 2003, die auf einer Auswertung von 3,67 Millionen Transaktionen im eRetailing-Bereich basiert. Aus den Auswertungen ergeben sich zum Teil überraschende Erkenntnisse. So wird den wenigsten deutschen Mittelständlern klar sein, dass deutsche Online-Shops bei ausländischen Konsumenten sehr beliebt sein können – vorausgesetzt, sie sind mehrsprachig und bieten das Bezahlen per Kreditkarte an.
Die Untersuchung verdeutlicht darüber hinaus, dass nicht nur Zahlungsausfälle die Marge des Online-Händlers bedrohen, sondern auch erhöhte Transaktionskosten bestimmter Zahlarten die Gewinnspanne minimieren. Unerwartet schlecht schneiden die ‚traditionellen’ Zahlarten Nachnahme und Vorkasse ab; die Probleme aus Sicht des Online-Shops bestehen bei der Nachnahme hauptsächlich in möglichen Prozessfehlern durch Logistiker und dadurch verursachte Kosten und bei der Vorkasse in der nicht kalkulierbaren Zeitspanne zwischen Bestellung und Bezahlung. Auch um das allgemein als sicher anerkannte elektronische Lastschriftverfahren (ELV) sieht es nicht besonders gut aus: Rückrufe von ausgeführten Bankeinzügen finden häufiger statt als erwartet und oft bleibt die Ware beim Kunde, ohne dass bezahlt wurde.
Beim Thema Kreditkartenzahlung wird deutlich, dass optimale Risiko-Management-Methoden die gefürchtete Chargeback-Quote (Rückbelastungen) deutlich senken und die Kreditkarte zu einem insgesamt sicheren Zahlungsmittel im Online-Handel machen können.