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News - Archiv Februar 2004

13.02.2004 - Von Februar 2003 bis Januar 2004 hat sich die Anzahl der Spam-Mails auf mittlerweile 60 Prozent erhöht. Für anständige Händler wird der Kundenkontakt per eMail immer schwieriger.

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Kampf gegen Spam wird härter

Von Februar 2003 bis Januar 2004 hat sich die Anzahl der Spam-Mails auf mittlerweile 60 Prozent erhöht. Für anständige Händler wird der Kundenkontakt per eMail immer schwieriger.

Die Zahlen des Brightmail Logistics and Operations Center sprechen Bände. Über ein Fünftel (22 Prozent) der dort als Spam identifizierten eMails sind der Kategorie "Produkte" zu zurechnen. In diesen eMails werden also Waren und Dienstleistungen beworben - allerdings in einer nicht rechtmäßigen Art und Weise. Mit genau 20 Prozent folgen Spam-Mails der Kategorien "Finanzen" und erst auf dem dritten Platz die Botschaften aus der so genannten "Adult"-Kategorie. Die Konsequenzen liegen auf der Hand: Eine große Zahl von Anbietern, die einfach nur mit ihren Kunden per eMail in Kontakt bleiben wollen, gerät unter Spam-Verdacht. Für sie wird es immer schwieriger, sich von unseriösen Anbietern zu unterscheiden.

Dabei werden mittlerweile im Kampf gegen Spam auf beiden Seiten offensichtlich härtere Bandagen angelegt. In den USA ist jüngst ein Fall bekannt geworden, in dem ein verzweifeltes Spam-Opfer den Versendern drohte sie zu erschießen oder sich durch mit Anthrax-Sporen verseuchten Briefen zu rächen. Er steht derzeit vor Gericht, auch wenn er sicherlich viel Verständnis für seine Aktionen findet. Dass andererseits die Spamversender nicht in jedem Fall davor zurückschrecken, die Webangebote unliebsamer Kritiker per Cyberattacke lahm zu legen, wurde auch schon demonstriert.

Vor diesem Hintergrund bleibt nach Einschätzung von Experten wenig Handlungsspielraum. So werden in den USA nach Einschätzung von Ken Schneider von Brightmail die neuen gesetzlichen Vorschriften das Übel nicht beseitigen können. Neben Anti-Spam-Technologien sei es vor allen Dingen wichtig, Best Practises im Direkt-Marketing zu etablieren.

Wer angesichts dieser riesigen Probleme um seine eigenen eMail-Aktivitäten fürchtet, kann jetzt kompetente Unterstützung in Anspruch nehmen. In unserem Online-Workshop "eMail-Marketing - Kundenbeziehungen gewinnbringend pflegen" vermitteln wir Know-how und Tipps, diskutieren unternehmensspezifische Probleme mit Experten und beantworten offene Frage. Mehr Info unter
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