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News - Archiv Februar 2004

27.02.2004 - Warum sollte man für einen Leihfilm heute eigentlich noch das Haus verlassen? DVDs und Videofilme lassen sich schließlich längst auch bequem via Web ordern. Man sollte allerdings schon darauf achten, wo man bestellt.

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Wie gut sind Online-Videotheken?

Warum sollte man für einen Leihfilm heute eigentlich noch das Haus verlassen? DVDs und Videofilme lassen sich schließlich längst auch bequem via Web ordern. Man sollte allerdings schon darauf achten, wo man bestellt.

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, hat die Computerzeitschrift Chip zehn Internet-Videotheken getestet und hierbei vor allem bei der Preisgestaltung zum Teil deutliche Unterschiede festgestellt. Die erste Beurteilung galt allerdings dem Angebot sowie den anfallenden Wartezeiten. So waren die Tester zunächst einmal vom umfangreichen Programmangebot aller Anbieter sehr angetan, wobei Netleih.de mit einem Sortiment von 7.000 Titeln die übrigen Testteilnehmer noch deutlich überragte. Da die Filme auf dem Postweg versandt werden, dauert es in der Regel zwischen einem und vier Tagen, bis die Bestellung ihren Empfänger erreicht. Im Durchschnitt lag die Wartezeit laut Chip bei zwei Tagen.

Da beinahe jeder Anbieter mit Abo-Tarifen, Flatrates oder Mengenrabatten arbeitet, hat die Computerzeitschrift die Preise anhand verschiedener Bestell-Kontingente verglichen. Auch hier schnitt die Online-Videothek Netleih.de sehr gut ab: Wer drei Filme pro Monat ausleiht, bezahlt 9,90 Euro. Für zehn DVDs pro Monat werden 19,90 Euro fällig; Versand und Rücksende-Kosten sind jeweils inbegriffen. Zum Vergleich: Bei den teuren Anbietern auf den hinteren Plätzen des Tests sind knapp 17 Euro für drei Filme pro Monat keine Seltenheit; zehn Bestellungen pro Monat können bis zu 37,00 Euro kosten. Generell empfiehlt Chip-Redakteurin Kim Kranz: „Wer regelmäßig ausleiht, sollte unbedingt zu einer Flatrate greifen. Sie schreibt dem Kunden zwar vor, wie viele Leihfilme er gleichzeitig zu Hause haben darf; wie oft er die DVDs aber gegen frische Ware austauscht, bleibt allein dem Nutzer überlassen.“

 


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