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News | Mai 2004
Leitfaden zu elektronischen Zahlungssystemen
Beim eGovernment verhält es sich ebenso wie beim klassischen Online-Einkauf: Über den Erfolg des Angebots entscheidet maßgeblich die Bequemlichkeit der Zahlungsabwicklung.
Das Regensburger Universitätsinstitut ibi research hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, die Vereinbarkeit des medienbruchfreien Bezahlens mit den Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsanforderungen in einem neu erstellten Modul des eGovernment-Handbuchs des BSI (Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik) aufzuzeigen. Unter der Überschrift Sichere Bezahlverfahren für eGovernment sollen Entscheidungsträger dabei unterstützt werden, geeignete Zahlungsverfahren für ihre Institution auszuwählen. Ausgehend von einer strukturierten Darstellung unterschiedlicher Arten von Zahlungsverfahren widmet sich das Modul nach Angaben der Herausgeber vor allem der Frage, welche Zahlungsverfahren für welche eGovernment-Dienstleistungen am Besten geeignet sind. Ernst Stahl, Projektleiter bei ibi research, erklärt dazu: Bei der Wahl eines Zahlungsverfahrens sind eine Vielzahl von Kriterien zu berücksichtigen, aus denen sich häufig widersprüchliche Anforderungen ergeben. Die Auswahl ist deshalb nicht leicht und muss situationsabhängig getroffen werden.
Zur Unterstützung des Auswahlprozesses wurde von den Herausgebern dabei ein Vorgehensmodell entwickelt, das neben Eigenschaften wie Verbreitung oder Zahlungsgarantie auch die Eignung für bestimmte Betragsbereiche sowie die Sicherheit und Implementierungsaufwände der Verfahren berücksichtigen sollte. Exemplarisch für dieses Vorgehensmodell stünden entsprechende Fallbeispiele zur Verfügung.
Das komplette Modul steht ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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