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News | Juni 2004
01.07.2004
Bei der Reisebuchung im Internet ist der Preis besonders interessant. Die Fluglinien müssen hier günstigere Angebote machen, wenn sie ihre Kunden nicht verlieren wollen.
Für Internet-Buchungen von Reisen wird mehr Geld ausgegeben als für jede andere Waren- oder Dienstleistungskategorie. Forrester Research erwartet, dass im Jahr 2009 rund 16 Prozent der gesamten Urlaubsreisen in Europa über das Internet gebucht werden, verglichen mit voraussichtlich rund fünf Prozent in diesem Jahr. Finden dabei die Online-Bucher den günstigsten Preis eher bei einem Online-Reisebüro, gehen den Luftfahrtgesellschaften wertvolle Kunden verloren. Um diese Entwicklung zu stoppen, müssen die Airlines ihre Angebote zugunsten eines offenen, sowohl für Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter zugänglichen und nachvollziehbaren Preissystems umstellen, meint Jaap Favier, Analyst von Forrester.
Online-Bucher vergleichen sehr intensiv Preise und Angebote, wie die Forrester Experten festgestellt haben. Auf der Suche nach den günstigsten Offerten besuchen sie neben den Web-Sites der Fluggesellschaften hauptsächlich die Internetauftritte von Online-Agenturen wie Expedia oder Lastminute. Hier finden sie häufig bessere Konditionen als auf den Websites der Fluglinien. In bis zu einem Drittel der Fälle konnten die Online-Agenten für den identischen Flug bessere Preise bieten als die Web-Sites von Air France, British Airways, British Midland, LKM oder Lufthansa. Aus diesem Grund verlieren die Fluggesellschaften immer wieder Geschäft an die Online-Reiseagenturen, obwohl sie zweistellige Millionenbeträge in ihre Web-Sites und Electronic Ticketing investiert haben.
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