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News | Juli 2004
30.07.2004
Es gibt nicht nur eBay. Die Stiftung Warentest hat insgesamt neun Auktionsplattformen gefunden und zur Qualitätsprüfung selbst mitgeboten.
Das Fazit der Warentester ist eindeutig: Zum Marktführer gebe es kaum eine Alternative, bringen sie ihre Ergebnisse auf den Punkt. EBay habe das größte Angebot und der Verkäufer damit bessere Chancen, hier seine Sachen auch loszuwerden. Minuspunkte seien relativ hohe Kosten und Schwächen beim Datenschutz. Dennoch: eBay erreicht als Einziger und mit deutlichem Abstand ein "gutes" test-Qualitätsurteil. Echte Privatauktionen machten bei eBay aber nur noch rund ein Drittel aus, wie die Tester bemerkten. Fast genauso hoch sei der Anteil an seriösen Händlern, der Rest sei mit Vorsicht zu genießen. Auch die sich hartnäckig haltende Legende, dass bei ebay alles billig sei, kann der Test nicht bestätigen. Der Vergleich von 40 Produkten ("sofort kaufen") ergab, dass fast alles bei anderen Onlinehändlern billiger zu haben war, manchmal bis zu 30 Prozent.
Neben eBay wurden acht weitere Anbieter untersucht, darunter eine schweizer (Ricardo) und eine österreichische Plattform (Onetwosold). Angebotsumfang und Erfolgsaussichten waren bis auf ricardo bei allen aber leider nur "ausreichend" oder "mangelhaft". Falle der virtuelle Hammer bei eBay immerhin bei rund der Hälfte aller Angebote, seien Kaufabschlüsse bei der Konkurrenz eher die große Ausnahme. Obwohl sich eBay bemühe, komme es immer wieder zu spektakulären Gaunereien. Dagegen könne man sich mit dem Treuhandservice teilweise absichern.
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