ECIN Home | Aktuell |
News | September 2004
08.09.2004
Deutsche Konsumenten haben im ersten Halbjahr 2004 im Internet für über 5,3 Milliarden Euro eingekauft - während sie sich im stationären Handel ebenso wie beim Versandgeschäft weitaus weniger ausgabefreudig zeigten.
Für das gesamte Jahr 2004 wird ein Umsatz von über elf Milliarden Euro prognostiziert, so eine Studie der GfK AG. Befragt wurden 10.000 Internet-Nutzer im Bundesgebiet. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2003 steigerte der Onlinehandel mit Textilien, Elektroartikeln und Hardware seinen Anteil um mehr als 60 Prozent. Da sich die Verbraucher in Bezug auf Einkaufen und Anschaffungen nach wie vor eher zurückhalten, geht die intensivere Nutzung des Internets als Einkaufsstätte zu Lasten des stationären Handels und des Versandhandels. Beide haben insgesamt deutlich an Umsatz eingebüßt.
Zunehmend gewinnen auch Internetauktionen an Bedeutung. Mittlerweile geben die deutschen Internet-Nutzer etwa jeden vierten Euro im Netz bei Auktionen aus. Hier werden nicht nur Neuprodukte oder tatsächliche Secondhand-Ware, sondern in immer größerem Maße neuwertige Gebrauchtgüter gehandelt. Dieser private Secondhand-Markt entzieht dem Handel zusätzliches Geschäft, das die Verbraucher sonst wahrscheinlich in Neuanschaffungen investiert hätten.
Zum gleichen Thema:
07.09.2004 - Online-Studie 2004: Nutzungsdauer sinkt leicht
03.09.2004 - Multichannel muss sein
01.09.2004 - eCommerce wird besser
24.08.2004 - eCommerce mit soliden Zuwächsen
27.07.2004 - Nutzung, Sicherheit und Betrug im Internet
Mehr News | Spotlights zum Thema 'Umsätze'