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News | Oktober 2004
22.10.2004
Sieben Mrd. US$ waren es im Jahr 2003, bis 2008 sollen es 17 Mrd. US$ sein. Zu den wichtigen Offshore-Ländern und -regionen neben Indien, Philippinen und China werden zunehmend Mittel- und Osteuropa gezählt.
Bei 20 Prozent jährlicher Wachstumsrate der Offshore-Aktivitäten rechnen die Experten von IDC bis 2008 mit 17 Mrd. US$ Umsatz für den globalen Markt ausgelagerter Dienstleistungen. Das Hauptaugenmerk liege dabei immer noch bei den Anwendungen, mit besonderem Schwerpunkt auf Anwendungsentwicklung, -Management und Systemintegration. David Trapper von IDC weist allerdings daraufhin, dass der Trend weg von diesen traditionellen Outsourcing-Bereichen geht, und zunehmend auch traditionell lokal erbrachte Dienste wie Anwendungs- und Infrastrukturmanagement oder IT-Consulting beeinhaltet.
Dass Offshore-Unternehmen aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach preiswerten Lösungen durchaus Chancen hätten sich auch erfolgreich in Onshore-Märkten zu etablieren, ergänzt Barry Mason. Zwar könne Offshoring nicht wirklich als Markt oder Geschäftsmodell bezeichnet werden, es sei dennoch in zunehmendem Maße integraler Bestandteil der Dienstleistungsbeschaffung von Unternehmen aus Ländern mit hohem Lohnniveau. Auch wenn kurzfristig zahlreiche Geschäfte abgeschlossen werden können, so die Experten von IDC, sei es für die Anbieter von Offshore-Leistungen wesentlich, auf lange Sicht ihre Kernkompetenzen um die wichtigen Schlüsselqualifikationen zu erweitern.
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