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News | Oktober 2004
26.10.2004
Das zentrale Vermittlungssystem für Internet-Telefonie ist am Netz: Die neue Plattform soll als Schnittstelle zwischen öfffentlichem Telefonnetz und Internettelefondiensten fungieren.
Künftig könne hier der gesamte deutsche Internettelefonverkehr abgewickelt werden, teilte die toplink GmbH als Betreiber mit. In der jetzigen ersten Ausbaustufe sei eine Kapazität für 180.000 Telefonteilnehmer geschaffen worden. Für den Interconnect mit der neuen toplink-Zentrale sind nach eigenen Angaben Telefongesellschaften, Netzbetreiber, Internet Service Provider (ISP), Konzerne und Organisationen zugelassen, die in das VoIP-Geschäft einsteigen wollen, ohne eine eigene Plattform zu betreiben. Für ihr VoIP-Angebot schließen sie einfach ihr Netz an das Vermittlungssystem an.
Für den kommerziellen Betrieb wichtig: Der toplink-Knoten liefert neben dem technischen Interconnect zwischen Internet und Telefonnetz auch alle Abrechnungsdaten. Der VoIP-Anbieter erhält die Verbindungskosten als Telefonminuten ausgewiesen und kann darauf basierend eigene Tarife festlegen. Bestehen VoIP-Infrastrukturen etwa zwischen Firmenniederlassungen, lassen sich diese über den toplink-Knoten mit dem öffentlichen Telefonnetz verbinden.
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