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News | November 2004
02.11.2004
Die Schuldigen sind gefunden: Die politischen Rahmenbedingungen und die zunehmende Abwanderung der Industrie ins Ausland stellen die Hauptursachen für den Arbeitsplatzabbau in Deutschland dar.
So sehen es zumindest die 50 ausgewählten Personalverantwortlichen aus der deutschen Wirtschaft, die vom eco nach ihren Ansichten zum Personalwesen befragt wurden. Laut den Ergebnissen der aktuellen Studie, die der Verband gemeinsam mit der Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de durchgeführt hat, stuften mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Personalleiter in Deutschland die aktuelle Gesetzgebung und den Trend zum Outsourcing als die beiden wichtigsten Gründe für den Stellenabbau hierzulande ein. 60 Prozent der Manager, die Personalverantwortung in Deutschland tragen, sahen keine Besserung der Situation. Ganz im Gegenteil war ein Drittel fest davon überzeugt, dass im nächsten Jahr die Marke von fünf Millionen Arbeitslosen überschritten werde.
Dabei gaben nur 44 Prozent der von stellenanzeigen.de und dem eco-Verband befragten Personalleiter dem schlechten Konsumklima im Inland die Schuld an der steigenden Arbeitslosigkeit. 38 Prozent machten die geringe Kapitalausstattung der mittelständischen Wirtschaft hierfür verantwortlich. Obwohl Großunternehmen wie Opel und Karstadt die Schlagzeilen schrieben, entfielen rund 70 Prozent aller Arbeitsplätze in Deutschland auf ca. 3,5 Millionen kleine und mittelständische Unternehmen. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Personalverantwortlichen in Deutschland meinten, dass die Verunsicherung der Bevölkerung über ihre finanzielle Zukunft und die damit einhergehende hohe Sparquote und geringe Konsumneigung ausschlaggebend seien für die Konjunkturflaute und die Arbeitsplatzmisere.
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