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News | November 2004
10.11.2004
Breitband wird in den US-Haushalten immer beliebter, während die Zahl der Anhänger von fester Verkabelung rapide sinkt: Die Zahl der Heime mit wLAN soll bis 2009 auf 34,3 Millionen steigen.
Von derzeit 3 MBit/s. auf 57 MBit/s. sollen bis 2009 die Anforderungen an die Bandbreite für kabellose Netzwerke in US-Haushalten steigen, in besonders technik-affinen Haushalten (durchschnittlich drei Personen) müssen es dann sogar 84 MBit/s. sein. Das ergab eine Studie von Jupiter Research. Zurzeit haben 7,5 Mio. Haushalte zumindest teilweise kabellose Netzverbindungen; bis 2009 erwarten die Experten einen Anstieg auf auf 34,3 Millionen. Als Hauptgrund hierfür benennt Jupiter verstärkt benötigten breitbandigen Internetzugang. Aber auch alternative Nutzungen kommen mehr und mehr in Fahrt. So werden kabellose Heimnetzwerke genutzt, um z.B. Musik vom PC auf die Stereoanlage zu streamen.
Ein Grund für die explosionsartige Entwicklung der breitbandigen Heimnetzwerke könne, laut Julie Ask von Jupiter, darin bestehen, dass das Konsumverhalten generell kabelloser wird. So stelle das Streaming von Inhalten den größten Sprung im Nutzungsverhalten dar. Verbraucher bewegten sich von den unverbundenen Geräten weg hin zu verbundenen und synchronisierten Heimmedien. Anbieter von Unterhaltungselektronik sollten verstärkt darauf achten, dass ihre Produkte nicht mehr aus dem Haushalten wegzudenken sind. Anbieter der digitalen Netzwerkausrüstung hingegen müssen ihre Produkte so einpassen, dass sie Vermittler zwischen Unterhaltungselektronik und digitalen Medien sind.
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