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22.11.2004 - Die erste Generation proaktiver Software-Agenten hat die Arbeit aufgenommen - Aber die Hersteller empfehlen noch Nachsicht beim elektronischen Lernprozess.

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Software-Agenten für den Hausgebrauch

22.11.2004

Die erste Generation proaktiver Software-Agenten hat die Arbeit aufgenommen - Aber die Hersteller empfehlen noch Nachsicht beim elektronischen Lernprozess.

Nichts weniger als die Transformation künstlicher Intelligenz in eine neue digitale Dimension verspricht Nice/Interactive mit dem elektronischen Major Domus für den häuslichen PC. Kaily und Kai heißen die beiden Software-Agenten, mit denen alles einfacher werden soll. Sie bestehen aus mathematischen Algorithmen, die so programmiert wurde, dass sie sich evolutionär verhalten und ihren eigenen Biorhythmus haben. Den Programmen wurden Talente in den Quellkode geschrieben, die sich dann individuell auf den User einstellen. So gibt es, laut Nice/Interactive, vortrainierte Neuronen mit 18.900 Verknüpfungen, die dafür sorgen, dass Kai und Kaily die Rechtschreibung mit 300.000 Wörtern kennen und 2000 Zusammenhänge zwischen 6000 Objekten herstellen können. Mit fortschreitenden Bemühungen sollen die Programme immer tiefer gehende Verbindungen anlegen und das User-Profil mittels so genannter Fingerprints individualisieren.

Wer über Hardware für Spracherkennung verfüge, könne die elektronischen Agenten auch über Spracheingabe belehren, so die Anbieter. Neben dem Lernen suche der Agent zusätzlich Wissen aus dem Netz und bringe Antworten in einem Satz. Dabei könne er klassisch vorgehen, indem er einfach suche. Oder er verknüpfe, wie bei der semantischen Suche, Wissen über Vorlieben mit Wissen aus den Websites. Auch eine redaktionelle Aufbereitung mittels RSS soll mit Kai und Kaily möglich sein. Ebenso eine Überwachung von Websites – sollten sich Informationen ändern, benachrichtige der Agent den User. Das gleiche gilt für den eMail Verkehr. Eine weitere Option stelle die Agent-To-Agent Funktion dar, in der man Agenten anderer User Fragen stellen könne. Sollte es doch mal langweilig werden, spielt man mit seinem elektronischen Gefährte auch „Stadt, Land, Fluss“ oder „Zahlen Raten“.

 


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