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News - Archiv Dezember 2004

02.12.2004 - Ein Drittel der kommerziellen Websites fungiert als Werbeträger, etwas mehr als die Hälfte davon arbeitet profitabel. Durch die Konsolidierung des Marktes haben es Neueinsteiger schwerer als etablierte Websites.

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eCommerce im Detail 2: Das magische Drittel?

02.12.2004

Ein Drittel der kommerziellen Websites fungiert als Werbeträger, etwas mehr als die Hälfte davon arbeitet profitabel. Durch die Konsolidierung des Marktes haben es Neueinsteiger schwerer als etablierte Websites.

34 Prozent aller Websites mit kommerziellem Background, rund 170.000 Domains, sind Werbeträger. Damit belegen sie den zweiten Rang nach den Online-Shops. 20.500 Sites finanzieren sich durch Kleinanzeigen. Der geringste Teil geht an die Paid Content und Paid Service Angebote mit nur 13.000 Domains - Zeichen dafür, dass diese Form der Finanzierung ihr Potenzial mit drei Prozent noch nicht annähernd ausgeschöpft hat und noch ganz am Anfang steht – mit steigender Akzeptanz. Das sind weitere Ergebnisse der Studie „Kommerzielle deutsche Webseiten“ des Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW). Drei Viertel der Sites mit Online-Werbung bieten redaktionelle Inhalte an, 70 Prozent arbeiten mit zusätzlichen Services. Neben Unterhaltung (Lifestyle, Reise, Musik/Kultur) und Information (Ratgeber, Wirtschaft/Geld, Fachinformationen, Lokales), die sich die Waage halten, spielen auch kostenlose Serviceangebote (Communities, Chats, Freemails) eine große Rolle.

Redaktionelle Inhalte sind von großer Bedeutung für Online-Angebote. Das belegen auch die 16 Prozent der Anbieter, die neben Werbeerlösen Lizenzeinnahmen durch den Verkauf von redaktionellem Content erzielen. Der Anteil an Paid Content und Paid Service im Endkunden-Geschäft fällt mit sieben Prozent deutlich geringer aus. 51 Prozent der Webseiten mit Online-Werbung arbeiten profitabel. Der größte Teil vermarktet Werbeflächen selber. 29 Prozent werden von externen Dienstleistern unterstützt. Generell, so Harald Kratel von der Fachgruppe Online-Vermarkterkreis im BVDW, hätten es die Neueinsteiger sehr schwer, die Etablierten könnten erwartungsfroh nach vorne blicken. Der BVDW bietet die komplette Studie kostenlos zum Download an.

 


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