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News | Dezember 2004
10.12.2004
Mittelständler sorgen vermehrt für Sicherheit gegen Viren & Co. in ihren Unternehmen. Der Markt für Sicherheitslösungen soll dementsprechend im kommenden Jahr im Schnitt um zehn Prozent wachsen.
57 Prozent der deutschen mittelständischen Unternehmen waren schon von Viren, Würmern oder Trojanern betroffen. Das ergab eine Befragung der Zeitschrift Markt und Mittelstand mit Mehrfachnennungen. 43 Prozent mussten sich in den vergangenen zwölf Monaten mit Spam und 28 Prozent mit technikbedingtem Ausfall herumschlagen. Die Folge: Über 90 Prozent der Mittelständler setzen Virenschutz und Firewalls ein. Die Absicherung gegen Malware und Systemausfall sind für die produzierenden Unternehmen, die Dienstleister und den Handel wichtige Themen, weshalb sie noch zusätzlich auf Datensicherung, Mail-Filtering und Anti-Spam-Lösungen bauen. Weiterhin stehen in diesen Branchen noch die Schwachstellen- und Risikoanalyse im Vordergrund.
Bei über 50 Prozent der Mittelständler aus Handel, Produktion und Dienstleistung sind Netzwerksicherung, sowie Zugangs- und Zugriffskontrolle wichtige Faktoren für eine effiziente Sicherheitsstrategie, genauso wie das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter. Im Schnitt gaben 50 Prozent der mittelständischen Firmen aus dem produzierenden Gewerbe bis zu 5.000 Euro für IT-Sicherheit aus, zehn Prozent investierten 10.000 Euro im Untersuchungszeitraum und acht Prozent 20.000 Euro. Bei Dienstleistung und Handel hatten 80 Prozent der Firmen ein Budget von 5.000 Euro für IT-Sicherheit. Die Ausgaben, so aktuelle Studien, sollen im kommenden Jahr um zehn Prozent steigen. Unternehmen favorisieren im Bereich IT-Security vorwiegend All-In-One-Lösungen.
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