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News | Dezember 2004
16.12.2004
Innovationen müssen sich durchsetzen: Radio Frequency Identification wird ein harter Winter vorhergesagt. Drei Faktoren machen der Technologie das Leben schwer.
Keiner der drei Faktoren für sich alleine stellt eine generelle Gefahr für die Kommerzialisierung der RFID-Technologie dar. Erst im Zusammenspiel werden sie Stolpersteine für RFID und sorgen für einen kalten Winter, warnen die Experten von ABI Research. Nach ihrer Einschätzung ist der erste Hindernisfaktor die Behauptung von Intermec, gewisse Teile der EPCglobal Generation 2 Spezifikationen seien intellektuelles Eigentum von Intermec. Die EPCglobal als verwaltende Nonprofit-Organisation ist ihre Stellungnahme noch schuldig, allerdings drohen so oder so nicht unerhebliche Verzögerungen beim Anlauf von RFID.
Der zweite Bremsfaktor ist die Auseinandersetzung zwischen EPCglobal und der International Organisation for Standardization (ISO). Hierbei geht es um das vorgeschlagene Nummerierungssystem, auf das sich die RFID-Tags beziehen sollen. EPC hoffe aber die Auseinandersetzungen separat behandeln zu können, um keine weiteren Verzögerungen zu erzeugen. Der dritte kritische Punkt bezieht sich auf die Upgrades zu Generation 2. Viele Produkte, so Erik Michielsen von ABI, wurden mit dem Versprechen verkauft, dass sie aufrüstbar seien. Jetzt stelle man auf Anwenderseite fest, dass sie nur begrenzte Aufrüstkapazitäten besitzen und nicht in der Dichte funktionieren, die eigentlich zähle. Michielsen hat einen altbekannten Rat zur Hand: Lesen sie das Kleingedruckte!
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