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News | Dezember 2004
17.12.2004
Das österreichische Verkehrsministerium interessiert sich für einen Vermittlungsdienst für Fahrgemeinschaften. Durch innovative Verbindungen soll erstmals ein multimodales Informationssystem entstehen.
In der Praxis oft als mühsam erfahren, soll die Suche nach Mitfahrmöglichkeiten in Österreich nun völlig neu konzipiert werden. Wer weiß schon, welche Ortschaften, abgesehen von den Start- und Zielpunkten, auf der Fahrtstrecke liegen? Eine Software soll dem Nutzer diese Suche abnehmen und straßenfein und minutengenau die zeit- und kostengünstigsten Mitfahrgelegenheiten finden. Es bestehe außerdem die Möglichkeit, sich gleich eine Route inklusive Treffpunkte und in einer Karte oder als Wegbeschreibung anzeigen zu lassen. Entspreche die Fahrgemeinschaft nicht den Vorstellungen, sollen alternativ automatisch Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschlagen und Fahrpläne ausgegeben werden.
Das Vermittlungssystem wird sich nach den Plänen der Entwickler aber auch mit Offboard-Navigationssystemen kombinieren lassen. Wenn der Autofahrer sein Ziel in das Navigationssystem eingibt, soll er darüber informiert werden, ob jemand entlang der berechneten Route eine Mitfahrgelegenheit sucht. So kann der Fahrer auf Wunsch gleich mit dem potentiellen Mitfahrer Kontakt aufnehmen. Möglich wird das integrierte System durch den Einsatz der Mobilitätsplattform der PTV AG mit Unterstützung des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Ab Frühjahr 2006 kann die Mitfahrzentrale genutzt werden.
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