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News | Dezember 2004
21.12.2004
Die Outsourcing-Landschaft hat auch 2003 ihr Gesicht weiter verändert. Die Mehrzahl der Verträge wurde von nur wenigen Firmen abgeschlossen; Europa überholte den nordamerikanischen Wirtschaftsraum.
2003 sind die Ausgaben für Outsourcing weiter gestiegen: Während die 100 Top-Deals 2002 noch 48,3 Mrd. US-Dollar umfassten, waren es im darauf folgenden Jahr schon 66,1 Mrd. US-Dollar. Erstmals liegt die EMEA-Zone im Outsourcing-Bereich vor der nordamerikanischen Wirtschaftszone. Dort wurden mehr als die Hälfte der 100 Top-Verträge unterschrieben über mehr als die Hälfte des Gesamtbudgets. Grund hierfür war, nach Angaben der aktuellen IDC-Studie zum Thema, der Outsourcing-Boom in Europa, angeführt durch Mega-Deals in U.K. Im Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Die USA führen dagegen die Liste der aktivsten Firmen an, die 2003 Outsourcing-Verträge unterzeichneten.
66 Prozent der 100 Top-Deals wurden von fünf Unternehmen getätigt. Allen voran IBM, gefolgt von CSC, EDS, Accenture und BT. Obwohl der Umfang der Verträge sprunghaft gestiegen ist, waren nur 15 Industrien an den Top-Verträgen beteiligt. Auch auf der Ebene der Wirtschaftssektoren ist ein Rückgang zu verzeichnen: Waren es 2002 noch 17 Sektoren, so sind es 2003 nur noch primär vier: Öffentliche Verwaltungen, Finanzmärkte, der Bereich Kommunikation, sowie einzelne Hersteller. Mit einer geografischen Verschiebung des Fokus, so David Tapper von IDC, wachse auch der Druck durch Offshore-Unternehmen. Erfolg verlange in Zukunft eine gravierende Modifizierung der Geschäftsmodelle und ihrer Umsetzung.
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