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News | Dezember 2004
21.12.2004
Weihnachtsmänner enttäuschen im Internet: Sie sind unzuverlässig und faul, denn zwei von fünf Rauschebärten schaffen es nicht auf eMails von Kindern zu antworten.
Traurige Kinderherzen vorprogrammiert? Von 44 eMails der sechsjährigen Luisa und der fünfjährigen Linda an Himmelsboten in die USA, Deutschland, Kanada, Österreich, Großbritannien und Finnland, blieben 37 Prozent unbeantwortet. Nur rund sechs von zehn Weihnachtsmännern antworteten auf ihre Fragen und Wunschzettel. Drei Viertel von ihnen speisten die Mädchen mit einer Standardantwort ab, die zum Teil noch nicht einmal eine persönliche Anrede enthielt. Das sind Ergebnisse einer aktuellen eMail-Response-Analyse unter Weihnachtsmännern und Nikoläusen der novomind AG. Elf Prozent mehr Antworten trudelten durchschnittlich ein, wenn die Existenz der Rauschebärte in Frage gestellt wurde.
Nur zwei von fünf deutschen Himmelsvertretern antworteten persönlich. Vergleichsweise gut schnitten die deutschen Weihnachtsmänner ab. Von ihnen antworten 43 Prozent persönlich auf die Mails von Luisa und Linda, 36 Prozent sandten eine Standard-eMail, von 21 Prozent kam keine Antwort. Insgesamt brauchten die deutschen Rauschebärte durchschnittlich knapp 20 Stunden für die Beantwortung der Mails. Die amerikanischen Weihnachtsvertreter sind zwar mit einer durchschnittlichen Antwortzeit von zwei Stunden und 35 Minuten deutlich schneller als die deutschen Kollegen. Dafür waren aber alle Antworten Standard-eMails, die nicht nur novomind insgesamt enttäuschend findet.
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