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News - Archiv Januar 2005

10.01.2005 - Aktuelle Zahlen verraten: Der Zuwachs an deutschen Internet-Usern steigt nicht mehr so stark wie noch vor wenigen Jahren. Dabei fallen die Zuwachsraten recht unterschiedlich in den einzelnen Bereichen aus.

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Der Internetnutzer im vierten Quartal 04

10.01.2005

Aktuelle Zahlen verraten: Der Zuwachs an deutschen Internet-Usern steigt nicht mehr so stark wie noch vor wenigen Jahren. Dabei fallen die Zuwachsraten recht unterschiedlich in den einzelnen Bereichen aus.

Der Zuwachs von vier Prozentpunkten im Vergleich zum 4. Quartal 2003 fällt deutlich geringer aus als in vergangenen Jahren – vom 4. Quartal 2002 zum 4. Quartal 2003 betrug er noch acht, im Jahr davor neun Prozentpunkte. 63 Prozent sind im Westen präsent im Netz, 55 Prozent im Osten. Bei den Frauen steigt der Anteil der Nutzer um fünf Prozentpunkte auf 56 Prozent, bei den Männern lediglich um zwei Punkte auf 68 Prozent. Das sind aktuelle Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen Online (FGW Online GmbH). In Bezug auf das Alter zeigen sich ungleichmäßige Zuwachsraten. Vergleichsweise hohe Zuwächse mit jeweils sieben Prozentpunkten verbuchen die 18- bis 24-Jährigen (82 Prozent) sowie die 50- bis 59-Jährigen (69 Prozent). Die formale Bildung gibt auch weiterhin einen wesentlichen Ausschlag dafür, ob jemand einen Internet-Zugang besitzt.

So verfügen mehr als vier Fünftel der Deutschen mit Hochschulreife (82 Prozent) über einen Zugang zum Internet, im Gegensatz dazu nur etwas mehr als ein Fünftel der Hauptschüler ohne Lehre (23 Prozent). Noch immer gilt: Je höher die berufliche Qualifikation, desto höher auch der prozentuale Anteil an Internet-Nutzern. Was die seit Jahren abgefragten Nutzungszwecke anbelangt, ergibt der Jahresvergleich wenige nennenswerte Veränderungen. Lediglich Online-Shopping (54 Prozent) erfährt mit fünf Prozentpunkten eine deutlich steigende Tendenz, wohingegen der Abruf von Wirtschafts- und Börsennachrichten (32 Prozent) minus vier Punkte verzeichnet. Kaum Änderungen zeigen sich im Nutzungsverhalten in Bezug auf das Vergleichen von Preisen (67 Prozent), das Online-Banking (51 Prozent), den Abruf von Politiknachrichten (30 Prozent), den Abschluss von Online-Versicherungen (11 Prozent) und Online-Brokerage (10 Prozent).

 


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