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News | Januar 2005
12.01.2005
Auch bei den Gehaltsabrechnungen hat die digitale Zeit begonnen. Bis 2006 will jedes vierte Unternehmen auf elektronische Verdienstmitteilungen umstellen.
Kostenersparnis, schnellere Abwicklung und mehr Komfort für die Mitarbeiter sind die Hauptmotive dafür, dass schon bald in immer mehr Unternehmen die bisherigen Gehaltszettel der Vergangenheit angehören werden. Nach einer Erhebung des Softwarehauses StreamServe unter mehr als 500 Personalleitern größerer Firmen sollen die Mitarbeiter demnächst die Informationen zu ihrem Verdienst in elektronischer Form bekommen. Derzeit sind bereits 7 Prozent der Unternehmen mit der Umstellung auf digitale Gehaltsabrechnungen beschäftigt. Innerhalb der nächsten zwei Jahre wollen weitere 18 Prozent diesen Weg gehen. Ähnliche Ambitionen haben 32 Prozent der befragten Personalmanager, ohne sich jedoch schon zeitlich festlegen zu wollen.
Als hauptsächlichen Grund für die elektronische Gehaltsabrechnung nennen drei Viertel der Firmen, die schon bald oder mittelfristig Abschied von den herkömmlichen Lohnmitteilungen nehmen wollen, Kostenvorteile aufgrund des Wegfalls der Aufwendungen für Druck, Kuvertierung, Verteilung und Porto. Aber auch die schnellere Abwicklung, mehr Komfort für die Mitarbeiter und eine höhere Qualität der Entgeltabrechnungen geben sie mehrheitlich als Vorteile an. Jeder zweite Personalmanager ist außerdem der Meinung, dass auf diese Weise die Digitalisierungsstrategie seines Unternehmens unterstützt wird.
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