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News | Januar 2005
18.01.2005
Stärkeres Wachstum wird für die ITK-Märkte in Mittel- und Osteuropa prognostiziert. Die meisten Investitionen werden aber noch in den Ländern mit geografischer Nähe zu Westeuropa getätigt.
Dem Markt für Informationstechnik und Telekommunikation in Mittel- und Osteuropa wird für die nächsten Jahre, je nach Land, ein Wachstum zwischen acht und 15 Prozent vorhergesagt. Das sind Ergebnisse einer Studie der puscher one GmbH, die einen Überblick gibt über die wichtigsten Märkte, das Wachstumspotential, über Hard- und Software, sowie die Märkte für Internet, IT und Telekommunikation in Mittel- und Osteuropa. Neben einem Schwerpunkt Offshore-Outsourcing werden Abstracts zu den acht wichtigsten Ländern (inkl. Baltikum) geboten.
Höhere Wachstumsraten erwartet man ob des starken Nachholbedarfs an Hard- und Software. Investitionen für Hardware lagen, mit fast der Hälfte der Ausgaben in diesem Bereich, deutlich höher als in Westeuropa (30 Prozent). Im vergangenen Jahr erwirtschaftete man einen Umsatz von 27,06 Mrd. Euro, 2004 werden es voraussichtlich 28,96 Mrd., 2005 bereits 30,98 Mrd. sein. Der Markt für IT-Dienstleister ist allerdings weniger lukrativ. Der Anteil der IT-Services lag in den Beitrittsländern bei lediglich 29 Prozent, im Vergleich zu fast 45 Prozent in den "alten" Ländern der EU. Die mit Abstand wichtigsten Märkte sind Polen, die Tschechische Republik und Ungarn, auf sie entfallen mehr als 80 Prozent der Umsätze im Bereich Telekommunikation. Auch im Bereich ITK-Investitionen liegen die drei Länder vorne.
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