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19.01.2005 - Der Mobil- und der Wireless-Markt gehen in diesem Jahr als Favoriten ins Rennen: Ende 2005 soll es zwei Milliarden Handyverträge und zehn Milliarden RFID-Tags geben.

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TK-Trends: RFID, VoIP und Handys

19.01.2005

Der Mobil- und der Wireless-Markt gehen in diesem Jahr als Favoriten ins Rennen: Ende 2005 soll es zwei Milliarden Handyverträge und zehn Milliarden RFID-Tags geben.

Der weltweiten Telekommunikationsindustrie stehe ein Jahr bevor, in dem wichtige Meilensteine erreicht werden, aber auch schwierige Fragen zu lösen seien, so die Kernaussage in den Prognosen der Technology, Media & Telecommunications Group von Deloitte für 2005. Insbesondere in den Entwicklungsländern Asiens und Lateinamerikas werden überdurchschnittliche Zuwachsraten bei den Mobiltelefonen erwartet. Größter Umsatz- und Gewinnträger sollen weiterhin die Sprachdienste sein, deren Anteil am Gesamtumsatz im Durchschnitt über 80 Prozent betrage. Mit neuen Services werden die Anbieter auf sich abzeichnende Sättigungstendenzen reagieren: automatische Umleitung, mehrere Voicemail-Accounts und separate Abrechnung. Gleichzeitig bleibe die Attraktivität von Klingeltönen, Real Tones, Wallpapers und einfachen Spielen ungebrochen.

Wer Wert auf besonders hohe Sprachqualität und Zuverlässigkeit lege, komme auch 2005 nicht am Festnetz nicht vorbei. Der Konkurrenzdruck durch preiswertere Mobil- und VoIP-Anbieter werde jedoch zu sinkenden Preisen und schrumpfenden Gewinnmargen führen. Die Internettelefonie bleibe zwar ein Nischenprodukt, gewinne aber im Privat- und Unternehmenssektor deutliche Marktanteile hinzu. Limitierende Faktoren seien Qualitäts-, Konsistenz- und Zuverlässigkeitsdefizite. In Unternehmen lägen die Kostenersparnisse zudem oft unter den Erwartungen. Das Breitband soll seinen Siegeszug fortsetzen: In vielen Ländern werde es 2005 erstmals mehr Breitband- als Wählverbindungen geben. Allerdings blieben nach wie vor PC-Anwendungen im Mittelpunkt. Die Experten erwarten, dass 2005 zwar mehr Breitband-Anwendungen wie beispielsweise Videotelefonie, Spielekonsolen mit Internet-Anschluss und Sicherheitslösungen, auf den Markt kommen werden - von den Betreibern sollen sie jedoch eher zögerlich vermarktet werden.

Waren 2004 noch so gut wie keine Waren RFID-gekennzeichnet, werden bis Ende 2005 voraussichtlich zehn Milliarden so genannter RFID-Tags in Umlauf gegangen sein. Darüber hinaus werde die Erfassung, Zuordnung und Darstellung der RFID-Daten entsprechende Hardware (Beispiel Lesegeräte) sowie Software- und Servicelösungen erfordern. Der Löwenanteil dieses Marktes entfalle auf die IT-Industrie. RFID-Anwendungen werden auch im Gesundheitswesen (Patientenverwaltung), in der Bauindustrie (Projekt- und Gerätemanagement) sowie im Transport (Gepäck- und Passagierverfolgung auf Flughäfen) zum Einsatz kommen.

 


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