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News | Januar 2005
21.01.2005
Open-Source-Software findet bei mehr als der Hälfte der europäischen Entwickler Anklang der allerdings häufig durch die Bedenken wieder zerstäubt wird.
Eine Untersuchung von Bea Systems in Paris, London, Den Haag, Frankfurt, Stockholm und Madrid ergab, dass 60 Prozent der europäische Entwickler Software Open-Source-Software (OSS) nutzen würden. Die Befragten benannten aber auch die aus ihrer Sicht signifikanten Barrieren für eine flächendeckende Implementierung. Das beinhaltet den fehlenden Support, die fehlende Systempflege/Wartung und die fehlenden Updates. Ebenfalls haben die Entwickler Bedenken gegenüber den unvorhersehbaren Gesamtkosten der Besitzrechte, sowie die Belange des geistigen Eigentums. Verlässlichkeit und klare Verantwortlichkeiten im Support-Bereich wurde von vielen Entwicklern als Grund angegeben, einem kommerziellen Anbieter den Vorzug vor OSS zu gewähren.
Etwa 68 Prozent der Befragten nannten regelmäßige Updates, Systempflege und erreichbaren Support als die zwingendsten Beweggründe für Nutzung kommerzieller Anbieter. 42 Prozent übten Zurückhaltung auch aufgrund einer grundlegend fehlenden Verantwortungsstruktur, die bedingt ist durch geltende OSS-Lizenzen. Die Untersuchung zeige, so Jim Rivera von BEA, dass Entwickler größtenteils besorgt seien über verfügbare Level von Support und die Zuordnung von Verantwortlichkeiten bei OSS. Ein sichtbares Resultat sei die Tendenz der Entwickler zu kommerziellen Herstellern für fortgeschrittenere, komplexere Technologien.
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