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News | Januar 2005
21.01.2005
Die Nutzung legaler Dienste zum Musikdownload steigt in Europa stetig an. Grund ist wohl auch das starke Bewusstsein, dass 'Tauschbörsen'-Angebote fast immer illegal sind.
62 Prozent aller Personen in Deutschland unter 30 Jahren kennen legale Angebote. Das ist eine Zunahme um rund 15 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Geändert hat sich auch das Nutzerverhalten: 64 Prozent aller User, die Musik tatsächlich aus dem Internet herunterladen, nutzen dafür legale kommerzielle Angebote und Künstlerwebseiten. Das sind die Ergebnisse einer Studie, die im Auftrag des internationalen Tonträgerverbandes IFPI von der GfK in Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Österreich, Italien und Frankreich durchgeführt wurde.
Während illegale Musikangebote früher die Musiknutzung im Internet dominiert haben, ändert sich dies anscheinend allmählich. So liegt die Kenntnis der Illegalität solcher "Tauschbörsen" in Deutschland bei 75 Prozent. Dies ist fast gleichauf mit den Österreichern (78 Prozent) das höchste Ergebnis in Europa. 66 Prozent aller Befragten in Deutschland denken, dass die eingeleiteten Rechtsverfahren gegen illegale Anbieter abschreckend wirken und illegale Angebote in "Tauschbörsen" wirkungsvoll bekämpfen.
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