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News | Januar 2005
28.01.2005
Um Logistikkosten dramatisch zu reduzieren, sollen ab August 2005 RFID-Chips auch direkt in Paletten eingebaut werden. Produziert wird in China
Bereits bei der Produktion werde dann ein kleiner elektronischer Chip eingearbeitet und dokumentiere "das Leben" der Palette bis zum Recycling. So könnten die Unternehmen über das Internet den Verbleib ihrer Waren beobachten. Das Werk der PPPC soll im August 2005 in Maoming (China) eröffnet werden und mit einer Produktion von 570.000 pro Monat starten, ein Jahr später werde die Produktion auf 1,5 Millionen angehoben. Die Chips will man direkt bei der Produktion in das Plastik eingegiessen und dadurch schützen. Jeder Chip in einer Palette habe eine vorprogrammierte Nummer, die in eine Datenbank einfließt. Die Informationen über den Verbleib dieser Palette sollen drahtlos an ein Empfangsgerät übermittelt und über das Internet an den Zentralrechner in Solothurn gesendet werden.
Geplant ist es, bei Bedarf den Kunden ein individuelles Interface für das Intranet mit einer eigenen Datenbankverwaltung zu Verfügung zu stellen. Hier soll der Einblick bezüglich des genauen Standorts der Ware, des Bestimmungsorts, möglicher Zeitverzögerungen etc. möglich sein. Darüber hinaus könnten der Palette auch firmenspezifische Daten zugeordnet werden. Die Informationen werden von dem eigenen Rechnersystem des Kunden verwaltet, um Datensicherheit zu gewährleisten. Die Möglichkeiten dieses Systems seien gigantisch und würden die Logistikkosten dramatisch reduzieren, verspricht Michael John von PPPC. Die Kosten für Hardware und Programmierung seien marginal im Vergleich zu dem logistischen Informationsvorsprung.
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