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News - Archiv Januar 2005

31.01.2005 - Bilanz der Analyse der branchenweiten Verbreitung von Spam-Mails und eMail-Viren im vergangenen Jahr: Spammer sind im Sommer am aktivsten; die meisten Viren bekommen Non-Profit-Organisationen.

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Viren und Spam: Belastung in Zahlen

31.01.2005

Bilanz der Analyse der branchenweiten Verbreitung von Spam-Mails und eMail-Viren im vergangenen Jahr: Spammer sind im Sommer am aktivsten; die meisten Viren bekommen Non-Profit-Organisationen.

Der Spam-Anteil vom 150 Milliarden gescannter eMails lag nach Angaben von MessageLabs im Jahr 2004 bei etwa 73 Prozent. Im Jahr 2003 lag dieser Wert noch bei 40 Prozent, im Jahr 2002 bei "nur" 9 Prozent. Im Januar 2004 lag der Anteil bei durchschnittlich 63 Prozent, im Dezember bei 76,5 Prozent und in der Jahresmitte bei 94,5 Prozent. In den Branchen Freizeit/Erholung, Finanzwesen, Immobilienhandel, Einzelhandel, Transport, Telekommunikation und Dienstleistungen stieg der Spam-Anteil von rund 40 Prozent auf etwa 80 Prozent. Im Bereich "Healthcare" war die absolute Zunahme zwar geringer, jedoch der Ausgangswert mit 76,5 Prozent bereits auf sehr hohem Niveau, der dann auf knapp 96 Prozent anstieg. Doch auch Bereiche, die traditionell weniger stark von der Spam-Problematik betroffen waren, wie Regierungsbehörden und die öffentliche Verwaltung, haben von 20 Prozent zum Jahresbeginn auf 48 Prozent zum Jahresende zugelegt.

Insgesamt enthielten 6,1 Prozent aller von MessageLabs gescannten eMails einen Virus. Im Vergleich mit drei Prozent im Jahr 2003 und 0,5 Prozent im Jahr 2002 wird der Anstieg im letzten Jahr deutlich. Ähnlich wie im Bereich Spam lag die Aktivitätsspitze der Virensender in der Jahresmitte mit den Monaten April, Mai, Juni und Juli. Aufgeteilt nach Branchen ergibt sich folgendes Bild: Besonders stark betroffen waren die Bereiche Non-Profit-Organisationen (1 Virus pro 13 eMails), Freizeit/Erholung (1 Virus pro 14 eMails), Fertigung (1 Virus pro 14,5 eMails) und Transport (1 Virus pro 15 eMails). Im Vergleich dazu weniger betroffen waren die Bereiche Landwirtschaft (1 Virus pro 41 eMails), "Healthcare" (1 Virus in 35 eMails) und die Mineralölindustrie (1 Virus pro 33 eMails). Weit abgeschlagen: Der Bereich Telekommunikation hatte nur durchschnittlich 1 Virus pro 58 eMails abzuwehren.

 


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