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News | Januar 2005
31.01.2005
Kaum noch etwas geht ohne: Die Einkaufsentscheider der deutschen Wirtschaft setzen bei der Suche nach neuen Anbietern immer häufiger auf das Internet.
Insgesamt nutzen 76 Prozent der 3,4 Millionen Einkaufsentscheider überwiegend das Internet als Recherche-Medium - nahezu ein Drittel (29 Prozent) recherchiert ausschließlich online. Ausgangspunkt dieser Internet-Recherche sind bei 93 Prozent der Befragten Suchmaschinen. Das sind Ergebnisse einer Studie durch Growth from Knowledge (GfK) zu Strukturen des B2B-Einkaufsmarktes in Deutschland. Für den Einkauf der 2,34 Millionen Unternehmen sind laut GfK insgesamt 3,4 Millionen Entscheider verantwortlich. Die Chancen stehen gut für Anbieter, sich bei Unternehmen auf der Lieferanten-Liste zu positionieren. Denn knapp ein Drittel der Unternehmen (29 Prozent) sucht mehrmals im Monat einen neuen Anbieter.
Bei 45 Prozent der Unternehmen besteht mindestens einmal pro Monat Recherche-Bedarf. Im bundesweiten Durchschnitt werden jährlich 16 neue Anbieter je Betrieb gesucht. Bei Unternehmen von mehr als 250 Mitarbeitern sind es sogar 35 neue Anbieter pro Jahr. So finde, nach Andrew Pylyp von Wer liefert was? eine gleichmäßige Dreiteilung statt. Zwei Drittel gehe an feste Rahmenverträge und die Haus- und Hoflieferanten. Ein Drittel sei frei verfügbar und Unternehmen suchten kontinuierlich neue Anbieter von Produkten und Dienstleistungen. Die Recherche nach neuen Anbietern findet zu über drei Viertel (76 Prozent) im Internet statt und dort zum überwiegenden Teil bei Suchmaschinen. Direkt auf der Homepage der Anbieter beginnen nur 22 Prozent.
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