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Pass over the Passwort
10.05.2005
Würden Sie Ihr Passwort für einen kostenlosen Kaffee verraten? Man sollte niemals nie sagen so wie viele US-Amerikaner.
Die US-Amerikaner sind ähnlich gelangweilt von Passwort-Sicherheit wie die Briten. 66 Prozent der Befragten in der Innenstadt von San Francisco tauschten ein Passwort bereitwillig gegen ein koffeinhaltiges Heißgetränk. Von denjenigen, die es nicht verraten wollten, gaben die Hälfte Hinweise auf das Passwort gegen einen Kaffee-Gutschein von drei US-Dollar. Nur 15 Prozent wollten die Sicherheitsschranke nicht offenbaren. Das sind Ergebnisse einer Umfrage von Verisign, die einräumt, dass die Befragten natürlich gelogen haben könnten. Aber es bestehe berechtigter Verdacht, da so viele Leute nur aufgrund einer Laune auf ihre Sicherheit pfeifen. Oder zumindest für eine kurze Zeit darauf pfeifen verschiedene Passanten gaben an ihr Passwort zu ändern, sobald sie an den Computer zurückkehrten.
Zu ähnlichen Ergebnissen kam im Frühjahr 2004 bereits eine Studie unter Briten, wie The Register berichtet. 70 Prozent waren glücklich ihr Passwort für ein Marks&Spencer Osterei preiszugeben. Auch wenn diese Methode unwissenschaftlich sei, so sage sie viel aus über die Passwort-Mentalität, ist nicht nur John Leyden von The Register überzeugt. Zudem sind viele Passwörter nicht nur einmal in Gebrauch, sondern sichern unterschiedlichste Anwendungen und Zugänge verschiedener Websites. Darüber hinaus betrifft der laxe Umgang mit Passwörtern auch die Aufbewahrung: So schreiben User weiterhin Passwörter auf Post-Its, in die Kontaktordner der eMail-Anwendung oder in die Notizen auf ihrem Handy.
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