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01.09.2005 - Mit Outsourcing im Beschaffungsbereich könnten Unternehmen wichtiges Fachwissen für schnellere Resultate einkaufen. Die meisten tun dies auch.

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Raus (mit der Beschaffung) = Rein (mit dem Wissen)

01.09.2005

Mit Outsourcing im Beschaffungsbereich könnten Unternehmen wichtiges Fachwissen für schnellere Resultate einkaufen. Die meisten tun dies auch.

Laut einer Studie von Ariba verstärkt der zunehmende Druck auf Einkaufsabteilungen strategische Warengruppen zu managen, den Trend Beschaffungsbereiche auszulagern. Die Ergebnisse der Umfrage unter mehr als 200 europäischen Einkaufsleitern zeigen, dass knapp 50 Prozent der Unternehmen Teile ihres Beschaffungsprozesses ausgelagert haben und 60 Prozent Outsourcing als Teil ihrer zukünftigen Beschaffungsstrategien betrachten. Zudem erwarte jeder dritte Einkaufsleiter in den nächsten ein bis zwei Jahren, dass Business Process Outsourcing (BPO) im Bereich Beschaffung stattfinden wird. Einkaufsleiter stufen die Beschaffung von Reiseleistungen als oberste Warenkategorie für das Outsourcing ein, dicht gefolgt von IT- und Katalogwaren. Als größten Vorteil durch BPO sehen die befragten Einkaufsleiter die Konsolidierung der Lieferantenbasis.

Spend Management sei eine unternehmensweite strategische Initiative, meint Peter Bernard von Ariba. Dennoch hätten nur wenige Unternehmen die Erfahrung, Ressourcen, Infrastruktur und die gesamten Ausgaben eines Unternehmens zu managen. Einschränkungen bei Ressourcen und im Budget machten zudem die Erzielung von Einsparungen schwerer. Das setze die Einkäufer auf vielen Ebenen unter Druck, wodurch Outsourcing zu einer möglichen Alternative werde. Nur weniger als zehn Prozent der befragten Unternehmen lagern ihre gesamten Beschaffungsabläufe aus, die meisten befassen sich mit selektivem Outsourcing. Dadurch könnten Unternehmen ihre internen Ressourcen auf strategisch relevante Kernbereiche konzentrieren und gleichzeitig den kompletten Überblick über alle Aspekte der Beschaffung aufrechterhalten. Die Studienergebnisse zeigten, dass die Mehrheit der befragten Unternehmen bereits auf gehostete eSourcing und eProcurement Anwendungen zurückgreifen, während nur 15 Prozent strategische Sourcing-Prozesse auslagern.

 


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