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News | September 2005
08.09.2005
Bei der Nutzung des Internets in Deutschland bleibt alles beim Alten: es geht bergauf.
37,5 Millionen Erwachsene in Deutschland, das sind 57,9 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren, sind inzwischen online - das sind 1,8 Millionen neue Nutzer im Vergleich zu 2004. Zwar hat sich nach dem Boom der Vorjahre die Wachstumsdynamik auf dem Internetmarkt um fünf Prozent abgeschwächt, eine Sättigung des Marktes ist jedoch nicht abzusehen, da vermehrt ehemals internetferne Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen und Nicht-Berufstätige den Weg ins Netz finden. Zu diesen Ergebnissen kommt die ARD/ZDF-Online-Studie 2005. Bis zum Jahr 2010 sollen rund 70 bis 75 Prozent der bundesdeutschen Erwachsenen ab 14 Jahren online sein. Im Schnitt verbringt jeder Erwachsene täglich 46 Minuten im Internet, 2004 waren es noch 43 Minuten. Parallel zur Zunahme der Internetnutzung bleibt der tägliche Fernseh- und Radiokonsum mit 231 Minuten auf hohem Niveau stabil. Damit bestätigte die Studie erneut die Komplementärbeziehung zwischen dem Internet und den klassischen Medien.
Im Umgang mit den Webangeboten bilden die Nutzer, laut ARD/ZDF-Studie, zunehmend Nutzungsroutinen heraus. Auch multimediale Angebote wie Animationen, Video- und Audiofiles werden zunehmend attraktiver. Dabei wird die Kompetenz für multimediale Inhalte eindeutig bei den Fernseh- und Radiosendern gesehen. Genutzt werden Multimedia-Angebote vor allem von Anwendern mit breitbandigem Internetzugang, deren Anteil von 24 Prozent auf 36 Prozent gestiegen ist. 19 Prozent der Befragten waren bereits mobil im Netz, vorwiegend über das Handy und zunehmend auch mit dem Laptop.
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