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News | September 2005
12.09.2005
Der Einstieg ins Mobilfunkgeschäft soll einfacher und deshalb attraktiver werden - verspricht ein Unternehmen und schwingt sich zum Anbieter für virtuelle mobile Netzwerke auf.
Die vistream GmbH, Tochter von Materna, wird die Rolle eines Mobile-Virtual-Network-Enablers (MVNE) übernehmen, also eines Unternehmens, dass Unternehmen ausstattet, die nicht über eine eigene technische Funk-Sendelizenz verfügen. vistream wird das E-Plus-Mobilfunknetz für sein Mobilfunkangebot gegenüber den Endkunden nutzen und über sogenannte Branded-Retailer oder MVNOs (Mobile Virtual Network Operators) vermarkten. Als Branded-Retailer bezeichnet vistream die Kunden, die auf der Basis ihrer bestehenden Kundenbeziehungen in das Mobilfunkgeschäft einsteigen und als virtuelle Netzbetreiber am Markt etablieren wollen. Damit werde das Unternehmen, in der Rolle eines mobilen Netzbetreibers, seinen Kunden aus unterschiedlichen Branchen GSM- und UMTS- Lösungen sowie Mehrwertdienste anbieten. Erstmalig hätten die Branded-Retailer damit die Möglichkeit, sich als Cross Seller im Markt zu etablieren und ihre bestehenden Produkte um mobile Dienste, beispielsweise für Kundenbindungsprogramme, Prämienaktionen, Gewinnspiele oder Produktinformationen zu ergänzen.
Mit vistream könnten außerdem Medienunternehmen, Internet Service Provider und Kabelbetreiber ihre Kommunikation um eine mobile Komponente erweitern. Dazu zählen unter anderem mobile Fernsehzeitschriften, interaktive TV-Shows oder SMS/MMS-Chats. Das Unternehmen baue auf ein eigenes GSM-Core-Network sowie eigene Server und biete individualisierte Kundenmodelle. Darunter falle neben der Tarifentwicklung und verschiedenen Abrechnungsmodulen auch ein breites Spektrum an Mehrwertdiensten auf der Basis von SMS, MMS und Sprachlösungen.
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