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News | September 2005
20.09.2005
Die Zahlungsgewohnheiten im Netz unterscheiden sich noch nicht eklatant von denen, die man auch offline häufig antrifft.
Mit der zunehmenden Bedeutung des Internets als Vertriebskanal stellt sich in immer mehr Unternehmen die Frage nach der internet-gerechten Bezahlung von online bestellten Waren und digitalen Gütern. Der häufig gebrauchte Begriff ePayment wird dem aktuellen Stand aber nicht gerecht, denn traditionelle Zahlungsverfahren wie Vorauskasse, Rechnung und Lastschrift sind nach wie vor die Verfahren, mit denen die höchsten Umsätze abgewickelt werden. Dies bestätigt die neue Studie des gemeinschaftliches Projekt des E-Commerce-Center Handel, des Instituts für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung der Universität Karlsruhe und der fiveforces GmbH für Unternehmensberatung.
Die meisten innovativen Systeme, die speziell für das Internet entwickelt wurden, konnten den etablierten Zahlungsarten wie Rechnung und Lastschrift bislang nicht den Rang ablaufen. Das Bezahlen per Mobiltelefon beispielsweise werde derzeit nur von unter vier Prozent der befragten Unternehmen angeboten. Allerdings gebe es auch internet-spezifische Zahlungsverfahren, denen in absehbarer Zeit der Durchbruch gelingen könnte. So plane jeder fünfte befragte Anbieter, bis Ende 2006 die Kreditkarte mit gesonderter Authentifizierung einzuführen. Jedes vierte befragte Unternehmen plane die Einführung der Online-Überweisung, bei der eine Internet-Zahlung sofort autorisiert wird. Die Studienergebnisse deuten weiterhin auf einen deutlichen Einfluss von eBay-Zahlungsgewohnheiten hin, denn fast 30 Prozent der Unternehmen nutzen den Zahlungsservice PayPal, der von eBay betrieben wird.
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