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News | September 2005
21.09.2005
Es ist etwas still geworden um das Thema Offshoring, doch neuesten Prognosen zufolge heißt das nicht, dass es keiner mehr macht.
Der US-amerikanische Offshore IT-Dienstleistungsmarkt soll bis zum Jahr 2009 doppelt so stark wachsen und somit 14,7 Mrd. US-Dollar ausmachen, sagt eine Prognose der Marktforscher von IDC. Kostenersparnisse sind demnach weiterhin der Hauptgrund für alle Arten von Auslagerungen. Die Hälfte der Firmen soll vor allem durch neue Dienstleistungen und Technologieeinbindungen den Markt für Offshoring in Schwung bringen. IDC erwarte für den Offshore-Markt eine jährliche Wachstumsrate von 14,4 Prozentpunkten innerhalb der nächsten fünf Jahre. Eigenständige Hersteller werden mit 17 Prozent Anteil an den Offshore-Gesamtumsätzen in 2009 auch weiterhin die meisten Umsätze einfahren. Der Einzelhandel, die Kommunikationsfirmen, die Versicherer und andere Finanzdienstleister sollen, nach Meinung der Analysten, ebenfalls prominente Nutzer von Offshore-IT-Dienstleistungen sein.
Bei den Finanzdienstleistern sollen Ende 2009 die Offshore-Anteile sogar mit 28,9 Prozent zu Buche schlagen. Einige andere Branchen liegen ebenfalls im überdurchschnittlichen, attraktiven Bereich für Offshore-IT-Services. Dazu zählen unter anderem die Branchen Gesundheitsvorsorge und -pflege, Process-Manufacturing, Verkehr und Expertendienste. IDC unterstreicht ebenfalls die Bedeutung der Fachkenntnisse in den Offshore-Firmen. 75 Prozent der US-Unternehmen finden, die Sachkenntnis spiele eine entscheidende Rolle bei der Wahl der Offshore-Dienstleistung.
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