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News | September 2005
Video als Hoffnung für 3G
29.09.2005 | |
Das Fernsehen über mobile Endgeräte könnte die Kapazität und den Umsatz der 3G-Netze in die Höhe treiben – vorausgesetzt 3G ist Standard.
Innerhalb der nächsten zwei Jahre erwarten die Experten von Analysys einen Entwicklungsschub für mobile TV- und Video-Dienste in den USA. Durch die Implementierung von Multimedia-Broadcast-and-Multicast-Service (MBMS) in den 3G-Standard im Jahr 2007 werde dann der Weg für unterschiedliche Breitband-Anwendungen auf portablen Endgeräten frei sein. Gerade weil die 3G-Netzwerke momentan noch weit von ihrer Auslastungsgrenze entfernt seien, versprächen Technologien wie Streaming-TV neue Kunden und steigende Umsätze.
Doch muss der Ausbau der Netzwerke mit Vorsicht angegangen werden, da beispielsweise bei mobilem Fernsehen hohe Datendurchsätze zu schwer kalkulierbaren Auslastungen führen könnten. Wenn 40 Prozent der heutigen 3G-Nutzer mobiles Fernsehen acht Minuten pro Tag nutzten, wären die bestehenden Wideband-CDMA-Netzwerke bereits ausgelastet, so Alastair Brydon von Analysys. Dass mobile Breitbandzugänge in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, ist unbestritten. Nur drängen neben dem 3G-Standard auch andere Systeme wie DVB-H oder DMB auf den Markt und lassen daran zweifeln, dass es einen einheitlichen Standard geben wird.
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