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09.11.2005 - Wer an der eMail zweifelt wird eines Besseren belehrt – nach wie vor ist sie ein verlässlicher Ansprache-Kanal. Aber niemand ist vor Veränderungen gefeit.

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Was bleibt: Die gute, alte eMail

09.11.2005

Wer an der eMail zweifelt wird eines Besseren belehrt – nach wie vor ist sie ein verlässlicher Ansprache-Kanal. Aber niemand ist vor Veränderungen gefeit.

Eine Studie von DoubleClick macht deutlich, dass die eMail im Wirtschaftraum Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) weiterhin ein wesentlicher und effektiver Marketingkanal ist. Die Auslieferungsraten seien im Jahresvergleich im gesamten EMEA-Raum gestiegen. Die höchste Auslieferungsrate wurde mit 94,6 Prozent erneut in Deutschland erreicht. Wenig überraschendes Ergebnis der Studie ist die Erkenntnis, dass die Öffnungsraten weiter zurückgehen.

Die durchschnittliche EMEA-Öffnungsrate von 32 Prozent ging im Vergleich zum zweiten Quartal 2004 um 20 Prozent zurück. Dieser Trend, innerhalb der letzten fünf Quartale, sei jedoch zum Großteil auf technische Neuerungen, wie beispielsweise die Grafik-Unterdrückung in eMail-Programmen und ein geändertes Kundenverhalten zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund, so DoubleClick, müssten Werbungtreibende die Öffnungsraten als Messinstrument des Kampagnenerfolgs neu bewerten. Aber trotz des Einbruchs der Öffnungsraten haben Werbungtreibende in EMEA erneut höhere Öffnungsraten erzielt als ihre Kollegen in Nordamerika, die nur auf 27,5 Prozent blicken können.

Die durchschnittliche EMEA-Auslieferungsquote stieg im Jahresvergleich von 89,5 Prozent im zweiten Quartal 2004 um 1,6 Prozent auf 90,9 Prozent im zweiten Quartal 2005. Die durchschnittliche Click-Through-Rate in EMEA lag im zweiten Quartal 2005 bei 9,7 Prozent und blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Beliebtestes eMail-Format bleibt HTML mit 62 Prozent. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2004 ging die Nutzung des HTML-Formats mit 2,7 Prozent leicht zurück. Multi-Part-eMails, also eMails, die sowohl einen HTML-Teil als auch einen Nur-Text-Teil enthalten, lagen erneut auf dem zweiten Platz mit 35,3 Prozent Zuwachs. Die Anzahl der Spam-Meldungen fiel um 31 Prozent von 0,93 Prozent auf 0,64 Prozent. Insgesamt zeige die Studie, so DoubleClick, dass Kunden bewusster entschieden, auf welche eMails sie reagierten. Entsprechend müssten Werbungtreibende ihre Strategien anpassen.

 


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